Aus meteorologischer Definition bleiben dem Winter noch 10 Tage, danach spricht man vom Frühling, wobei der Spätwinter sich häufig noch in den ersten 10. Märztagen zeigen kann. Diese kurzzeitigen Wintereinbrüche sind jedoch meist unspektakulär. Vor ein paar Tagen erreichten uns vermehrte Anfragen, ob man den Winter 2013/2014 für beendet erklären kann - zum Zeitpunkt der Beantwortung der Fragen von letzter Woche gab es noch einige Signale einer möglichen Umstellung der Großwetterlage im letzten Februar-Drittel. Diese Signale sind nun in den Simulationen der Wettermodelle weitgehend ausgeräumt, so dass bis zum kommenden Wochenende die Temperaturen auf weiterhin hohem Niveau verbleiben. Darüber hinaus ändert sich am Zirkulationsmuster wenig. Das Polarhoch - welches durchaus für eine Umstellung hätte sorgen können - positioniert sich in seiner Achse in Richtung nördliches Kanada, so dass der Kaltluftzustrom in Richtung Neufundland unentwegt in Betrieb gehalten wird. Sollte sich dieses Szenario bewahrheiten, so bleibt alles wie gehabt - mild, teils nasskalt, wechselhaft und windig. Anders ausgedrückt ist unter diesen Bedingungen bis zum Monatsende kein Winter in Sichtweite. Die Kontrollläufe bestätigen diese Entwicklung mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 27. Februar zwischen +3/+13 Grad bei einem Mittelwert von +6 Grad im Süden und +7 Grad im Norden. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im März.

Anzeige

 

Erzählen Sie es Ihren Freunden, wenn Ihnen unsere Wetterprognosen gefallen