In der kommenden Woche zeigt sich das Wetter zunächst relativ ruhig, bevor zum Mittwoch die Dynamik mit Niederschlägen und auffrischendem Wind erneut zunehmen wird. Der teils starke bis mäßige Wind kommt weiterhin aus südwestlichen Richtungen, so dass die Tageswerte mit +6/+12 Grad für die Jahreszeit weiterhin zu warm sein werden. Erst zum kommenden Wochenende zeigen die Wettermodelle unterschiedliche Simulationen. Das amerikanische Wettermodell schwankt derzeitig noch zwischen einer milden und nasskalten Variante, bei der sich über Deutschland zwischen dem 21./24. Februar eine kurzzeitige Nordwestwetterlage durchsetzen könnte. Als Folge daraus kann es in höheren bis mittleren Lagen (400-600 Meter) durchaus etwas Schnee geben und auch darunter sind sicherlich ein paar Schnee- oder Graupelschauer möglich - aber als Winter ist das nicht zu bezeichnen, eher als nasskalte Witterung (+0/+5 Grad). Darüber hinaus simuliert das amerikanische Wettermodell einen kräftigen Tiefdruckwirbel über Skandinavien, was einen frühen Start in den Frühling verhindern könnte. Das europäische Wettermodell simuliert das Wetter überwiegend im gewohnten Muster, wobei auch hier Veränderungen erkennbar sind. Mit einem kräftigen osteuropäischen Hoch und einer hohen Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik dreht die Grundströmung über Mitteleuropa auf südliche Richtungen. Der Grund für die Unsicherheiten, bzw. unterschiedlichen Simulationen ist - wie in den vergangenen Tagen - das Polarhoch, welches nach dem amerikanischen Wettermodell unterschiedliche Achsverbindungen zu den Hochdrucksystemen rund um die Polarfront aufnimmt. Das amerikanische Wettermodell geht dabei sogar soweit, dass der bisherige Kaltluftzustrom zwischen dem östlichen Kanada und Neufundland unterbrochen wird, was eine Umstellung der Großwetterlage in der Wahrscheinlichkeit steigen lässt. Das europäische Wettermodell baut hingegen das Polarhoch ab und das bisherige Zirkulationsmuster bleibt erhalten. Anders ausgedrückt bleiben die Signale einer Umstellung der Großwetterlage im letzten Februar-Drittel erhalten, was jedoch nicht mit einem Wintereinbruch gleichgesetzt werden kann. Gegen 20:30 Uhr erfolgt eine Aktualisierung des Wettertrends.
Update:
In den Simulationen der Wettermodelle weiterhin keine Spur von winterlichen Verhältnissen im letzten Februar-Drittel. Allenfalls eine nasskalte Phase ist zwischen dem 20./24. Februar im Bereich des Möglichen, wobei in höheren bis auf mittlere Lagen herab etwas Schneefall nicht auszuschließen ist.

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