Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 16. Februar

In der kommenden Woche zeigt sich das Wetter zunächst relativ ruhig, bevor zum Mittwoch die Dynamik mit Niederschlägen und auffrischendem Wind erneut zunehmen wird. Der teils starke bis mäßige Wind kommt weiterhin aus südwestlichen Richtungen, so dass die Tageswerte mit +6/+12 Grad für die Jahreszeit weiterhin zu warm sein werden. Erst zum kommenden Wochenende zeigen die Wettermodelle unterschiedliche Simulationen. Das amerikanische Wettermodell schwankt derzeitig noch zwischen einer milden und nasskalten Variante, bei der sich über Deutschland zwischen dem 21./24. Februar eine kurzzeitige Nordwestwetterlage durchsetzen könnte. Als Folge daraus kann es in höheren bis mittleren Lagen (400-600 Meter) durchaus etwas Schnee geben und auch darunter sind sicherlich ein paar Schnee- oder Graupelschauer möglich - aber als Winter ist das nicht zu bezeichnen, eher als nasskalte Witterung (+0/+5 Grad). Darüber hinaus simuliert das amerikanische Wettermodell einen kräftigen Tiefdruckwirbel über Skandinavien, was einen frühen Start in den Frühling verhindern könnte. Das europäische Wettermodell simuliert das Wetter überwiegend im gewohnten Muster, wobei auch hier Veränderungen erkennbar sind. Mit einem kräftigen osteuropäischen Hoch und einer hohen Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik dreht die Grundströmung über Mitteleuropa auf südliche Richtungen. Der Grund für die Unsicherheiten, bzw. unterschiedlichen Simulationen ist - wie in den vergangenen Tagen - das Polarhoch, welches nach dem amerikanischen Wettermodell unterschiedliche Achsverbindungen zu den Hochdrucksystemen rund um die Polarfront aufnimmt. Das amerikanische Wettermodell geht dabei sogar soweit, dass der bisherige Kaltluftzustrom zwischen dem östlichen Kanada und Neufundland unterbrochen wird, was eine Umstellung der Großwetterlage in der Wahrscheinlichkeit steigen lässt. Das europäische Wettermodell baut hingegen das Polarhoch ab und das bisherige Zirkulationsmuster bleibt erhalten. Anders ausgedrückt bleiben die Signale einer Umstellung der Großwetterlage im letzten Februar-Drittel erhalten, was jedoch nicht mit einem Wintereinbruch gleichgesetzt werden kann. Gegen 20:30 Uhr erfolgt eine Aktualisierung des Wettertrends.
Update:
In den Simulationen der Wettermodelle weiterhin keine Spur von winterlichen Verhältnissen im letzten Februar-Drittel. Allenfalls eine nasskalte Phase ist zwischen dem 20./24. Februar im Bereich des Möglichen, wobei in höheren bis auf mittlere Lagen herab etwas Schneefall nicht auszuschließen ist.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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