Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 17. Februar

Im Verlauf der Woche nimmt der wechselhafte Grundcharakter beim Wetter wieder zu und es bleibt bei Temperaturen von meist +5/+10 weiterhin für die Jahreszeit zu warm. Am Wochenende machen sich kurzzeitig kühlere Luftmassen bemerkbar, die aber allenfalls in mittleren bis höhere Lagen (zwischen 400-700 Meter) den einen oder anderen Schnee- oder Graupelschauer bringen können. Darüber hinaus bleibt der Wettertrend bis Ende Februar im gemäßigt warmen Bereich. Anders ausgedrückt weder Winter noch Frühling sondern in der Tendenz mild und wechselhaft. Dabei gibt es in den Simulationen der Wettermodelle zwei unterschiedliche Varianten. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so nimmt das Atlantikwetter erneut an Fahrt auf und sendet ein kräftiges Tiefdrucksystem nach dem anderen nach Mitteleuropa. Deutschland liegt dabei im Bereich der Frontalzone, was wechselhaftes und windiges Wetter bei Temperaturen zwischen +2/+8 Grad zur Folge hat. Anders hingegen das europäische Wettermodell, welches zwar auch die Dynamik auf dem Atlantik aufleben lässt, jedoch "drückt" hier das osteuropäische Hoch etwas mehr dagegen, so dass Deutschland zwischen den Wettersystemen liegt. Als Folge daraus dreht der Wind auf südliche Richtungen, so dass die Temperaturen im Bereich zwischen +6/+12 Grad liegen können und die Frontalzone verläuft zwischen England und Skandinavien, was im Nordwesten wechselhafteres Wetter als im Südosten zur Folge hat. Die Kontrollläufe stützen die wechselhafte und teils milde Wetterentwicklung mehrheitlich. So zeigt bspw. das Temperaturspektrum am 26. Februar Werte zwischen +3/+15 Grad bei einem Mittelwert von +8 Grad im Süden und +10 Grad im Norden. Wie sicher ist dieser Wettertrend? Schaut man auf die im Grunde einheitlichen Simulationen der Wettermodelle, dem weiterhin anhaltenden Zirkulationsschema und dem intakten Kaltluftzustrom zwischen dem östlichen Kanada und Neufundland, so ist die Erhaltungsneigung seit Dezember letzten Jahres bemerkenswert. Aus diesem Grund liegt die Wahrscheinlichkeit für weiterhin zu mildes und wechselhaftes Wetter bis Ende Februar mit 48 Prozent relativ hoch.
Update:
Der relativ milde Wettertrend wurde auch heute von den Wettermodellen für das letzte Februar-Drittel weitgehend gestützt. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 26. Februar zwischen +5/+12 Grad bei einem Mittelwert von +6 Grad im Süden und +8 Grad im Norden. Zum Monatswechsel geht der Temperaturtrend wieder nach unten, dann ist der Winter aus meteorologischer Sicht aber vorbei und der Frühling beginnt.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,56 +2,17 +1,48 633 l/m² - etwas zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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