Bis zum Donnerstag bleibt/wird es in Deutschland verbreitet winterlich, dazu sinken die Tagestemperaturen in den Dauerfrostbereich ab. Zudem gibt es verbreitet Niederschläge - zumeist in fester Form - welche in fast ganz Deutschland zu einer Ausbildung einer Schneedecke führen werden. Spannend bleibt die Frage, wie sich das Wetter zum kommenden Wochenende hin entwickeln wird. Weiterhin ist die Konstellation mit einem kräftigen Tiefdrucksystem auf dem Atlantik und einem östlichen Kontinentalhoch klar. Unklar ist weiterhin, welche Positionen diese beiden Wettersysteme einnehmen werden. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell zieht sich das Tief von Grönland bis England "wie Kaugummi" und kann keinen Kern ausbilden. Somit fällt eine mögliche Milderung in tiefen Lagen zum nächsten Wochenende nach diesem Modelllauf aus und die Temperaturen bleiben zumeist im Dauerfrostbereich. In den höheren Lagen schiebt sich warme Luft über Deutschland, was zur Folge haben kann, dass evtl. Niederschläge als Eisregen, Regen oder Graupel fallen können. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so fällt die Milderung ebenfalls moderat aus, da die Druckgradienten des Tiefdrucksystems es nicht bis nach Deutschland schaffen werden und sich die Milderung - Aufgrund der fehlenden Durchmischung - sich nicht bis in tiefe Lagen durchsetzen kann. Allerdings simulieren die Europäer das Tief bei England mit einem Kerndruck von 970 hpa, während das Hochdrucksystem mit 1050 hpa im Osten immer weiter nach Skandinavien/Deutschland vorrückt. Es kommt dadurch zu einer ausgeprägten Südströmung, wobei auch hier die Druckgradienten schwach bleiben. Es bleibt also weiterhin spannend - aus diesem Grund werden wir am späten Nachmittag ein Update der Wettervorhersage herausgeben.
Update:
Im Nachmittagslauf bestätigte sich der Trend, dass zum kommenden Wochenende kaum eine Milderung eintreffen wird und der bis dahin gefallene Schnee konserviert werden soll. Der Modelllauf am Abend zeigt jedoch ein gemäßigtes Durchgreifen der Milderung am Wochenende mit Temperaturen zwischen 0/+3 Grad. Im Grunde zeigt dies die Unsicherheit, bzw. was einige km Verschiebung der Systeme ausmachen kann. Schaut man auf die Kontrollläufe, so steigt die Wahrscheinlichkeit hin zu einer Milderung auf etwa 65%. Allerdings scheint es keine nachhaltige Milderung zu sein, so dass die Tageswerte ab dem 19. Dezember wieder an, bzw. unter die 0 Grad Grenze rutschen

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