In dieser Woche gibt es immer wieder leichte Schneefälle mit einer kurzen Milderung zum Donnerstag hin, bevor zum Wochenende erneut die Kälte aus dem Osten "angezapft" wird. Wie geht es beim Wetter im Winter weiter, bleibt das Winterwetter mit eisigen Temperaturen erhalten? Die Wettermodelle sind sich einig - die Großwetterlage wird ab dem 12. Februar umgestellt und die östliche Strömungskomponente sollte dann auch ihrem Ende entgegensehen. Somit sind die ganz frostigen Temperaturen zunächst vorbei. Allerdings geht der Trend bei den Wettermodellen heute durchweg zu einem Blockadehoch auf dem Atlantik - für Winterfans, die auf Schnee warten eine erfreuliche Nachricht - denn mit diesem Blockadehoch wird eine schneelastige Troglage (Nordlage) in Deutschland ab dem 13. Februar immer wahrscheinlicher (60%). Je nach Wettermodell gibt es noch gravierende Unterschiede - am extremsten erscheint heute das europäische Wettermodell mit Schnee bis in das Flachland zum 14. Februar hin, mit einer sich anschließend intensivierender Nordlage, so dass die Temperaturen erneut deutlich in den negativen Bereich rutschen. Das Hoch auf dem Atlantik baut sich weiterhin auf, so dass nach dieser Simulation der Winter noch eine Weile anhalten wird. Das amerikanische Wettermodell berechnet heute ebenfalls ein Blockadehoch auf dem Atlantik, allerdings mit einer gemäßigten Variante - der Nordwestwetterlage. Demnach im Nordwesten bis +4 Grad, während es südlich der Mittelgebirge und im Osten tagsüber um 0 Grad frostig bleiben sollte. Auch in dieser Simulation immer wieder Schneefälle, bzw. in tieferen Lagen auch Regen - richtig winterlich wird es demnach oberhalb etwa 400/500 Meter. Seit ein paar Tagen wird zudem der NAO-Index ab dem 14. Februar negativer gerechnet, was die Wahrscheinlichkeit für ein Blockadehoch auf dem Atlantik unterstützt. Für alle die auf milderes Wetter warten kann man ebenfalls (vage) Hoffnungen machen. Denn die simulierte Troglage ist das Ergebnis eines Polarwirbelsplits mit dem die Wettermodelle so ihre Probleme haben - mit einem Polarwirbelsplit ist auch wärmeres Wetter möglich, was die Wettermodelle in ihren letzten Läufen immer wieder simuliert hatten. Anders ausgedrückt - es gibt mit höherer Wahrscheinlichkeit nach dem 12. Februar weiterhin winterliches/nasskaltes Wetter (70%) als mildes Wetter (30%).

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