Deutschland liegt heute zwischen den Gradienten eines Hochdruckkeils des Azorenhochs und einem Tiefdrucksystem über dem skandinavischen Raum. So ist es heute über dem Norden vielfach stark bewölkt und gelegentlich kann dort mit gelegentlichem Niederschlag gerechnet werden. Nach Süden lockert die Bewölkung mehr und mehr auf und es bleibt etwa südlich der Linie von Bielefeld und Berlin trocken. Vor allem über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern ist auch mit einer längeren Sonnenscheindauer zu rechnen. Die Temperaturen erreichen über dem Norden +12 bis +15 Grad und über dem Süden sind +14 bis +18 Grad möglich.

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Ein Frontensystem nähert sich Deutschland - Sturmgefahr

Am 5. Oktober zieht eine kleinräumige Tiefdruckwelle von der Nordsee über die Ostsee. So ist es am Donnerstag in der ersten Tageshälfte über dem Norden stark bewölkt und mit teils kräftigen Niederschlägen kann dort gerechnet werden. Das Niederschlagsband erreicht zum Nachmittag die Mittelgebirge und dehnt sich bis zum Abend über Süddeutschland aus, wo zuvor noch verbreitet die Sonne zum Vorschein kommen kann.
Wie so oft bei kleinräumigen Wettersystemen üblich, können die Wetterturbulenzen zunehmen. In diesen Fall wird es wohl der Wind sein, welcher eine erhebliche Rolle spielen wird. Zum aktuellen Stand sind am Donnerstag in weiten Teilen nördlich der Mittelgebirge stürmische Windböen von 60 bis 90 km/h möglich. Das Hauptwindfeld wird am Vormittag wohl nördlich der Linie von Bremen und Dresden Deutschland überqueren, wo über exponierten Lagen durchaus Windböen von 80 bis 120 km/h möglich sind (Windprognose). Die Temperaturen erreichen nach Abzug des Niederschlagsbandes +12 bis +15 Grad, während dem Regen +8 bis +13 Grad und über dem Süden sind mit dem Sonnenschein +17 bis +23 Grad möglich.

Bunte Blätter, schlechtes Wetter
Durchwachsenes Wetter im Oktober - Blätter färben sich früher

Schauerwetter

Am 6. Oktober liegt Deutschland auf der Rückseite des Tiefdrucksystems und die Grundströmung dreht bei einem schwächer werdenden Wind auf nordwestliche Richtungen. So werden bei wechselnder Bewölkung immer wieder Schauer von Nordwest nach Südwest getrieben und die Temperaturen gehen mit +10 bis +15 Grad sogar noch weiter zurück.

Das Wetter am zweiten Oktoberwochenende

Die westliche bis nördliche Grundströmung bleibt auch am 7. und 8. Oktober erhalten. So erreicht am Samstag ein weiteres Tiefdruckgebiet Deutschland und sorgt bei starker Bewölkung für zeitweilige Regenfälle. Am Sonntag lockert die Bewölkung phasenweise auf und die Sonne kann im Schwerpunkt über Norddeutschland auch häufiger mal zum Vorschein kommen. Der Wind frischt zwischendurch böig auf und die Temperaturen verändern sich mit +9 bis +16 Grad nur geringfügig und bleiben für die Jahreszeit zu kalt.

Zum Start in die neue Oktoberwoche: ein Zwischenhoch

Am 9. und 10. Oktober schiebt sich von Westen her ein Hochdruckkeil über den süddeutschen Raum. Die Schauertätigkeit lässt insgesamt nach, was vielerorts am Montag und Dienstag zu einem trockenen Wettercharakter führen kann. Zudem lockert die Wolkendecke auf, was vor allem nach Süden eine längere Sonnenscheindauer ermöglicht. Die Temperaturen bleiben aber mit +11 bis +16 Grad relativ frisch und in den klaren Nächten ist auch örtlicher Bodenfrost nicht auszuschließen. Zeit also, um den Garten langsam Winterfest zu machen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Herbst 2017 und Winter 2017/18.

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