Über dem Süden noch turbulentes und zu Unwettern neigendes Wetter im Juni, ab der Wochenmitte langsame Wetterberuhigung, bevor zum Wochenende die Schauer- und Gewitterneigung wieder ansteigen kann.

Die starken Unwetter der Nacht ziehen im Tagesverlauf nach Osten ab. Nachfolgend aber bleibt etwa südlich der Linie von Köln und Dresden am heutigen 12. Juni die Neigung zu Schauern und Gewittern hoch, welche sich zum späten Nachmittag und Abend etwa südlich der Linie von Stuttgart und München noch weiter intensivieren und entlang des Alpenraums unwetterartig ausfallen können (Gewitterradar | Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht).
Weiter nach Norden kommt im Schwerpunkt über Brandenburg und Sachsen-Anhalt häufiger die Junisonne zum Vorschein, sonst bleibt es wechselnd bis stark bewölkt, aber Niederschläge sind nur ganz vereinzelt zu erwarten. Der Wind dreht auf nördliche Richtung und frischt gelegentlich auf. Die Temperaturen erreichen über dem Norden frische +14 bis +18 Grad und örtlich bis +22 Grad, während über dem Süden Werte von +20 bis +25 Grad erwartet werden können.

Anzeige

Wetter im Juni: trockener Norden, nasser Süden

Fast schon symptomatisch die Überschrift. Während der Süden und der Westen in den letzten Juni-Tagen örtlich sehr viel Niederschlag abbekam, war die Niederschlagsneigung weiter nördlich deutlich geringer.
Daran ändert sich am 13. Juni nichts. Südlich der Linie von Mannheim und Berlin bleibt es häufig stark bewölkt und anfangs ist noch mit kräftigen und länger andauernden Niederschlägen zu rechnen, welche sich im Tagesverlauf über das südöstliche Bayern zurückziehen. Von Nordwesten lockert die Bewölkung auf, die Sonne kommt häufiger zum Vorschein und es bleibt weitgehend trocken. Die Temperaturen erreichen bei einem böigen bis frischen Wind aus nördlichen Richtungen mit +15 bis +20 Grad vergleichsweise kühle Werte.

Wetter Juni: Der Regen über Süddeutschland bleibt zunächst noch kräftig, doch ab der Wochenmitte beruhigt sich das Juniwetter
Wetter Juni: Der Regen über Süddeutschland bleibt zunächst noch kräftig, doch ab der Wochenmitte beruhigt sich das Juniwetter

Das Juni-Wetter beruhigt sich weiter

Am 14. und 15. Juni strebt ein Hochdruckkeil des Azorenhochs in Richtung Deutschland und lässt die sonnigen Anteile ansteigen und die Regenwahrscheinlichkeit abklingen. So bleibt es am Donnerstag und Freitag bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken weitgehend trocken, wobei von Nordwesten gelegentliche Regenspritzer für ein wenig Nass von oben sorgen können. Der Wind frischt am Donnerstag über den Küstenregionen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein böig auf, sonst ist mit schwachen Windverhältnissen aus unterschiedlichen Richtungen zu rechnen. Die Temperaturen pendeln sich mit +20 bis +25 Grad auf Juni typische Werte ein.

Anzeige

Das kommende Juni-Wochenende mit Schauer und Gewitter

Deutschland gelangt am kommenden Juni-Wochenende auf die Vorderseitenanströmung eines Tiefdrucksystems über England. So können feucht-warme und auch labile Luftmassen nach Deutschland geführt werden, was die Neigung zu Schauern und Gewittern im Juni wieder ansteigen lassen kann. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südlichen bis südwestlichen Richtungen und bei wechselnder Bewölkung steigen die Temperaturen mit +24 bis +28 Grad auf sommerliche Werte an.

Die größte Unwettergefahr ist vorüber, bleibt aber am Dienstag über dem Süden noch bestehen. Im weiteren Verlauf normalisiert sich das Wetter im Juni, bevor zum 16. und 17. Juni die Neigung zu Schauern und Gewittern erneut ansteigen kann. Ob der Wettercharakter im Sommer weiterhin zu Schauern und Gewittern neigt, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage Sommer 2018.

Anzeige

 

Erzählen Sie es Ihren Freunden, wenn Ihnen unsere Wetterprognosen gefallen