Im aktuellen Wolkenradar erkennt man sehr schön das Tiefdrucksystem mit z.T. kräftigem Regen von Norden nach Süden ziehend. Bereits am Vormittag regnet es im Norden kräftig (Regenradar), der im Tagesverlauf weiter nach Süden vorankommt und bis 18:00 Uhr eine Linie Mannheim - Berlin erreichen wird. Die Temperaturen steigen bei Regen nur auf 14/16 Grad, sonst auf verbreitet 20/26 Grad. In der Nacht auf Montag erreicht das Niederschlagsfeld die Alpen und sorgt dort für länger anhaltenden Regen bis etwa in die Nachmittagsstunden. In den restlichen Gebieten ist es wechselnd bis stark bewölkt mit leichter Schauer- und Gewitterneigung - je nach Sonnenscheindauer erreichen die Temperaturen 15/20 Grad. Ab Dienstag wird es rasch wärmer und bereits am Donnerstag werden 24/28 Grad, im Norden 19/23 Grad erreicht. Der Grund für die feucht-warme Luft ist eine altbekannte Wetterlage: Tief vor England, Hoch über dem östlichen Europa. Auf der Vorderseite des Tiefdrucksystems wird sehr warme Luft aus dem Süden nach Deutschland geführt mit dem voraussichtlichen Höhepunkt am Wochenende - verbreitet können, zum heutigen Stand, 27/33 Grad erreicht werden und auch im Norden kann es mit 23/27 Grad sommerlich warm werden. Die Luft aus dem Süden ist auch diesmal sehr schwül, mit täglichen, z.T. unwetterartigen Gewittern muss gerechnet werden. Die Temperaturen sind bereits hoch sommerlich - kommt nun eine stabile Hochdruckwetterlage? Mehr dazu in der Wetterprognose zum Sommer 2012.

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Heute gibt es verbreitet wechselnde Bewölkung mit Sonnenschein und Temperaturen von 20/25 Grad, im Nordwesten 16/20 Grad. Am Sonntag kommt von Nordwesten her Regen auf und erreicht bis in die Abendstunden eine Linie Mannheim - Dresden. Die Temperaturen erreichen im Norden frische 13/17 Grad, südlich einer Linie Köln - Berlin nochmals 20/25 Grad. Am Montag Morgen erreicht das Niederschlagsband die Alpen - dort kann es länger andauernd regnen, sonst gibt es bei verbreitet starker bis wechselnder Bewölkung zeitweise Schauer und sonnige Abschnitte und die Temperaturen gehen auf 15/20 Grad zurück. Ab Dienstag zeigt der Temperaturtrend wieder nach oben und bis zum kommenden Wochenende werden wieder 24/28 Grad erreicht, örtlich auch bis 30 Grad (im Nordwesten 17/21 Grad). Mit den warmen Temperaturen kommt auch feuchte Luft aus dem Südwesten nach Deutschland, was verbreitet zu Schauern und Gewittern führen wird. Wann ändert sich die Großwetterlage? Mehr dazu in der Wetterprognose für den Juli 2012.
Die Wettermodelle zeigen auch heute ein sehr einheitliches Bild für die kommenden Tage: wechselhaftes Wetter, wobei die Zweiteilung zwischen dem Norden und Süden erhalten bleibt. Das Wochenende wird im Norden windig (Fr.&So.), wechselnd bis stark bewölkt und mit Temperaturen zwischen 17/21 Grad nur mäßig warm. Am Sonntag kommt im Laufe des Tages von Nordwesten her Niederschlag auf, so dass bei Regen nur 14 Grad erreicht werden können. Anders dagegen im Süden, hier macht sich ein Azorenhochkeil mit trockenem Wetter bemerkbar. Die Temperaturen erreichen im Süden - je nach Sonnenscheindauer - zwischen 20/25 Grad. Die Temperaturgrenze verläuft in etwa einer Linie Essen - Berlin entlang. In der Nacht auf Montag kommt der Niederschlag weiter nach Süden voran und erreicht in den frühen Morgenstunden die Alpen. Mit einer nördlichen Strömung erreicht auch den Süden etwas kühlere Luft, so dass die Temperaturen einheitliche 16/21 Grad erreichen, bei Regen 14 Grad. Im weiteren Verlauf der kommenden Woche bleibt das wechselhafte Wetter erhalten, wobei ab Mittwoch die Strömung wieder auf Südwest dreht und die Temperaturen bis zum nächsten Wochenende auf sommerliche Werte zwischen 23/27 Grad steigen lässt. Unsere Leser im Nordwesten werden es schon ahnen - bei Südwestwetterlagen gibt es eine Ausnahme - im Nordwesten (Köln - Rostock) steigen die Temperaturen "nur" auf gemäßigte 17/22 Grad an. Ist eine Trendwende zu stabilen Hochdruckwetter erkennbar? Mehr dazu in unserer Wetterprognose für den Juli 2012.
Als drückend schwül könnte man das Wetter heute in weiten Teilen von Deutschland bezeichnen. Die Temperaturen klettern südlich der Mittelgebirge rasch auf 25/28 Grad, örtlich auch bis 30 Grad. Nördlich der Mittelgebirge wird es mit 20/24 Grad nicht ganz so warm. Ab dem späten Nachmittag erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für gewittrige Regenschauer deutlich, örtlich auch mit Hagel (Unwetterwarnungen). In der Nacht auf Freitag nördlich einer Linie Köln - Rostock länger andauernder Regen möglich. Da viele unserer Leser angefragt haben: Das Wetter zum Spiel Deutschland - Griechenland: trocken, 16/19 Grad. Am Wochenende dreht der Wind auf westliche Richtungen und frischt nördlich der Mittelgebirge auf. Mit dem Wind wird die Luft als nicht mehr so schwül empfunden und die Temperaturen gehen im Norden auf 16/21 Grad und im Süden 20/25 Grad zurück. Im Laufe des Sonntags nimmt in Norden die Bewölkung rasch zu und es beginnt in den Nachmittagsstunden im Nordwesten länger anhaltend zu regnen und zum Abend hin erreicht der Niederschlag den Nordosten. Am Montag kommt die Niederschlagsfront weiter nach Süden voran und erreicht zum Nachmittag hin die Alpen. Hinter der Niederschlagsfront lockert die Bewölkung auf und die Sonne kann sich zeigen. Die Temperaturen erreichen am Montag frische 16/20 Grad, bei Regen auch nur 14 Grad. Im weiteren Verlauf der nächsten Woche bleibt das Wetter wechselhaft und mit 16/21 Grad im Norden und 20/24 Grad im Süden nur mäßig warm. Wie in den vorangegangenen Wetterprognosen beschrieben, gibt es zum 27. Juni hin wieder vermehrt den Trend zu Hochdruck über Mitteleuropa und deutlich wärmeren Temperaturen.
Die Großwetterlage hat sich auf eine zyklonale Westwetterlage eingestellt - anders ausgedrückt bleibt es damit bei dem wechselhaften Wetter der vergangenen Tage. Am heutigen Mittwoch muss mit z.T. kräftigen Gewittern mit Hagel gerechnet werden, der Schwerpunkt der Gewitter liegt südlich einer Linie Konstanz - Nürnberg (Unwetterwarnungen). Entlang der Mittelgebirge kann es heute auch länger andauernd regnen, nördlich davon kommt es bei meist starker Bewölkung gelegentlich zu Regenschauern während sich an der Küste die Sonne öfters zeigen kann. Die Temperaturen bewegen sich heute zwischen 16/21 Grad, im Südosten auch bis 24 Grad. Am Donnerstag zeigt sich vermehrt die Sonne und die Temperaturen steigen im Süden rasch auf 24/27 Grad, im Norden auf 19/23 Grad an. In der feuchten-warmen Luft können sich in den Nachmittagsstunden Schauer und Gewitter bilden, örtlich wieder mit Unwettercharakter. Das Wochenende gestaltet sich aus heutiger Sicht relativ freundlich. Trockenere Luft lässt den Schauern die Puste ausgehen und bei wechselnder Bewölkung kann sich auch öfters die Sonne zeigen. Die Temperaturen bewegen sich am Wochenende verbreitet zwischen 20/25 Grad, im Nordwesten zwischen 17/21 Grad. Das Tief bei England macht sich am Sonntag auf den Weg nach Skandinavien, somit verstärkt sich am Sonntagnachmittag die Bewölkung von Nordwesten und nachfolgend kann es Regen geben, der sich bis zum Montag nach Südosten hin ausbreitet. In der kommenden Woche setzt sich das zweigeteilte Wetter fort - es bleibt "schauerlich", wobei die Intensität der Schauer abnimmt. Die Temperaturen gehen im Norden auf frische 15/20 Grad zurück, während im Süden noch angenehme 19/23 Grad erreicht werden können. Die Trendprognosegüte für kühleres Wetter in der kommenden Woche liegt bei rund 67%. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so ist für das letzte Juni-Drittel keine wesentliche Änderung mehr in Sicht. Anders dagegen die Wetterprognose des europäischen Wettermodells - hier ergeben sich durchaus Chancen für ein mitteleuropäisches Hochdruckgebiet.