Unwetterartige Starkwindereignisse sind in den kommenden Tagen zu erwarten. Zum Wochenende dreht der Wind auf nördliche Richtungen und führt spürbar kältere Luftmassen nach Deutschland und kann über manchen Regionen für eine weißen Überraschung sorgen.

Über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern kann heute zeitweilig die Bewölkung etwas auflockern und die Sonne kann zum Vorschein kommen. Sonst bleibt es meist stark bewölkt und gelegentlich ist mit leichtem Niederschlag zu rechnen. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südwestlichen Richtungen und kann zu den späten Nachmittagsstunden über den Nordwesten böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen über den Westen +7 bis +12 Grad und über dem Osten sind +4 bis +8 Grad zu erwarten.

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Stürmisches Dezemberwetter

Ein Tiefdrucksysteme zieht in der Nacht auf den 7. Dezember über die Nordsee und sorgt über den Norden für zeitweilige Niederschläge, welche auch tagsüber länger andauernd ausfallen können. Sonst bleibt es meist stark bewölkt und gelegentlich ist mit etwas Niederschlag zu rechnen. Über Baden-Württemberg und Bayern sind auch sonnige Auflockerungen möglich. Der Wind frischt stark bis mäßig aus westlichen Richtungen kommend auf und kann zum Nachmittag über exponierten Lagen und den Küstenregionen zu schweren Sturmböen führen. Ab den Nachmittagsstunden erreicht ein weiteres Niederschlagsband den Westen von Deutschland und dehnt sich bis zu den späten Abendstunden über den Osten von Deutschland aus. Die Niederschläge können mitunter kräftig und auch länger andauernd ausfallen. Der Wind kann sich in diesem Prozess noch weiter intensivieren. Die Temperaturen erreichen verbreitet +8 bis +12 Grad und können örtlich auf bis 15 Grad ansteigen.

Das Wetter im Dezember 2018 wird dominiert von starker Bewölkung, Wind und zeitweiligen Niederschlägen
Das Wetter im Dezember 2018 wird dominiert von starker Bewölkung, Wind und zeitweiligen Niederschlägen

Orkanartige Winde mit Potential für Unwetter

Am 8. Dezember positioniert sich ein Sturmtief über dem südlichen Skandinavien und beeinflusst das Wetter über Deutschland. So ist es meist stark bis wechselnd bewölkt und mit zeitweiligen Niederschlägen ist zu rechnen, welche örtlich auch schauerartig verstärkt ausfallen und mit Gewittern einhergehen können. Als problematisch gilt am Samstag die Windsituation, welche über exponierten Lagen und an den Küstenregionen für schwere und örtlich auch für orkanartige Windböen sorgen kann auch in tieferen Lagen ist mit stürmischen winden zu rechnen. Das Unwetterpotenzial ist entsprechend hoch einzustufen. Mehr dazu in der aktuellen Windprognose. Die Temperaturen gehen über dem Süden auf +3 bis +7 Grad zurück und können über dem Norden und Westen auf bis +9 Grad ansteigen.

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Windiges Wetter am 2. Advent

Das Sturmtief zieht am 9. Dezember nach Osten ab und liegt mit seinem Kern am Nachmittag über der Ostsee. Deutschland gelangt somit auf die Rückseite des Tiefdrucksystems, so dass der Wind im Tagesverlauf auf Nordwestliche Richtungen drehen kann. Er bleibt dabei stark bis stürmisch und über exponierten Lagen sowie bei den Küstenregionen ist weiterhin mit schweren Sturmböen zu rechnen. Das Potential für Unwetter bleibt auch am 2. Advent erhalten. Der Himmel zeit sich die meiste Zeit über stark bewölkt und mit weiteren - teils kräftigen - Niederschlägen ist zu rechnen. Örtliche Gewitter sind nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen mit +6 bis +11 Grad für die Jahreszeit zu warme Temperaturen.

Der Dezember wird kälter

Mit orkanartigen Winden ist auch am 10. Dezember über den Küstenregionen der Nordsee noch zu rechnen. Weiter ins Landesinnere schwächt sich der Wind ab, bleibt aber stark bis mäßig und kommt aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. Der Wind treibt kühlere Luftmassen nach Deutschland, was die Tageswerte auf +3 bis +7 Grad zurück gehen lassen kann. Begleitet wird dieser Prozess von starker bis wechselnder Bewölkung und mit zeitweiligen Niederschlägen ist zu rechnen. Die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf bis auf mittlere Lagen ab und auch in tieferen Lagen ist mit Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer zu rechnen.

Ab den mittleren Lagen kann sich eine Schneedecke ausbilden

Das ehemalige Sturmtief positioniert sich am 11. Dezember über dem östlichen Europa und sorgt über Deutschland für starke bis wechselnde Bewölkung, welche nach Westen und Südwesten mehr und mehr auflockern und für zeitweiligen Sonnenschein sorgen kann. Im Tagesverlauf ist immer wieder mit Schauern zu rechnen deren Schwerpunkt über den östlichen Landesteilen liegen und in den Staulagen auch zu länger andauernden Niederschlägen führen kann. Der Wind bleibt ruppig und kommt aus nordwestlichen Richtungen, was die Temperaturen über dem Süden auf -1 bis +4 Grad zurück gehen lassen kann. Über dem Osten, Westen und Norden sind Werte von +1 bis +7 Grad möglich. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 400 bis 700 Meter ab so dass darüber hinaus mit der Ausbildung einer Schneedecke gerechnet werden kann. In tieferen Lagen sind Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer zu erwarten. Mehr dazu in der aktuellen Schneeprognose.

Von Spätherbstlich windigen und nassen Wetter hin zu nasskalten Dezemberwetter mit Optionen auf Schnee ab den mittleren Lagen. In welche Richtung der Winter sich in der Vorweihnachtszeit entwickeln wird, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2018/19, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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