Stürmische Zeiten stehen Deutschland bevor. Zudem erhöht sich das Potential für unwetterartige Wetterereignisse. Der Westwind gibt noch einmal alles, bevor zum Start in die neue Dezemberwoche eine Veränderung bevorsteht.

Der Tag beginnt heute mit wechselnder Bewölkung und über dem Osten von Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg und Berlin sowie Sachsen ist mit einer längeren Sonnenscheindauer zu rechnen. Von Westen nähert sich im Tagesverlauf ein Sturmtiefausläufer und sorgt für aufziehende Wolkenfelder welche zum Nachmittag und späten Abend über dem Nordwesten für etwas Regen verantwortlich sein kann. Sonst bleibt es verbreitet trocken. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und frischt zum Abend über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen stark bis mäßig auf. Die Temperaturen erreichen verbreitet +4 bis +8 Grad und können über dem Süden und Westen zwischen +8 bis +12 Grad liegen.

Anzeige

Unbeständiges Dezemberwetter

Das Tiefdrucksystem dehnt sich am 6. Dezember über die Nordsee weiter nach Osten aus. So ist über Teile von Mecklenburg-Vorpommern Schleswig-Holstein Sachsen-Anhalt Brandenburg Berlin und Sachsen und noch mit einer längeren Sonnenscheindauer zu rechnen, sonst bleibt es stark bewölkt und mit zeitweiligen Niederschlägen ist zu rechnen welche ihren Schwerpunkt über Baden-Württemberg, Bayern, Saarland und Rheinland-Pfalz haben können. Der Wind kommt frisch bis böig aus westlichen und südwestlichen Richtungen und führt mit +7 bis +12 Grad mildere Luftmassen heran. Etwas kühler kann es mit +4 bis +8 Grad über den östlichen Landesteilen bleiben.

Starke Bewölkung dominiert das Dezemberwetter
Starke Bewölkung dominiert das Dezemberwetter

Ein Sturmtief mit erhöhten Unwetterpotential

Das Sturmtief verlagert am 7. Dezember seinen Schwerpunkt über die Nordsee und sorgt über den Küstenregionen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie den exponierten Lagen für schwere Sturmböen. Im tieferen Lagen sind starke bis mäßige Windböen zu erwarten. Das Sturmtief sorgt für meist starke Bewölkung und über dem Norden ziehen im Verlauf des Vormittages Niederschläge auf welche sich zum Nachmittag über den Westen und Norden noch weiter intensivieren können. Sonnige Abschnitte sind über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern zu erwarten. Die Temperaturen erreichen +7 bis +12 Grad. Ab den späten Nachmittagsstunden greifen die kräftigen Niederschläge auch auf den Süden von Deutschland über. Der Wind kann sich über den Küstenregionen noch weiter intensivieren und örtlich zu orkanartigen Windböen führen. Das Unwetterpotential ist am Freitag erhöht.

Anzeige

Stürmischer Dezembertag

Das Tiefdrucksystem verlagert seinen Schwerpunkt am 8. Dezember über das südliche Skandinavien und beeinflusst weiterhin das Wetter über Deutschland. Zeitweilig kann die Wolkendecke aufreißen und für etwas Sonnenschein sorgen. Die meiste Zeit über ist es aber stark bewölkt und mit kräftigen Niederschlägen ist zu rechnen welche örtlich auch schauerartig verstärkt und mit Gewittern einhergehen können. Der Wind bleibt stark bis stürmisch und kommt aus westlichen Richtungen. Über exponierten Lagen und an den Küstenregionen ist weiterhin mit schweren Sturmböen bis orkanartigen Winden zu rechnen. Das Unwetterpotential bleibt auch am Samstag erhöht. Mehr dazu in der aktuellen Windprognose. Die Temperaturen erreichen verbreitet +4 bis +8 Grad und können über dem Westen auf bis +11 Grad ansteigen.

Regnerischer und stürmischer 2. Advent

Am 9. Dezember liegt das Sturmtief über Ostsee und beeinflusst mit seinem südlichen Gradienten das Wetter wird Deutschland. So ist es meist stark bewölkt und mit zeitweiligen - teils kräftigen und von Gewittern durchsetzen - Niederschlägen ist zu rechnen. Ebenso kräftig bleibt der Wind welcher stürmisch aus westlichen Richtungen kommen kann und über exponierten Lagen sowie über den Küstenregionen erneut für schwere Sturmböen sorgen kann. Das Potential für Unwetter bleibt am 2. Advent erhöht. Die Temperaturen gehen über den Nord Norden auf +3 bis +6 Grad zurück sonst sind milde +4 bis +8 Grad zu erwarten.

Der Dezember wird kälter: Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer

Das Sturmtief zieht am 10. Dezember nach Osten ab und Deutschland gelangt auf dessen Rückseite. Der Wind bleibt kräftig und an den Küstenregionen auch stürmisch und dreht von westliche auf nördliche Richtungen. Somit gelangen kühlere Luftmassen nach Deutschland was die Tageswerte über dem Süden auf +0 bis +5 Grad und über den Norden auf +4 bis +8 Grad zurück gehen lassen kann. Begleitet wird der Tag zumeist von starker bis wechselnder Bewölkung und mit zeitweiligen Niederschlägen ist zu rechnen, welche im Stau der Mittelgebirge, des Schwarzwaldes, des Bayerischen Waldes und der Alpen auch länger andauernd ausfallen können. Die Schneefallgrenze sinkt über dem Süden auf bis auf mittlere lagen ab und auch in tieferen Lagen ist mit Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer zu rechnen.

Langweilig werden die kommenden Dezembertage nicht werden und es empfiehlt sich die aktuellen Wetterwarnungen im Blick zu haben. Zudem wird es kälter und sie Schneefallgrenze sinkt langsam ab. Was das für den Winter bedeutet, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2018/19. Gegen 20:00 Uhr erfolgt heute Abend eine Aktualisierung der Wetterprognose zum Wetter Weihnachten 2018.

Anzeige

 

Erzählen Sie es Ihren Freunden, wenn Ihnen unsere Wetterprognosen gefallen