Wetter Dezember 2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Dezember 2018: aktuelle Wettervorhersage vom 03.12.2018 - Wind, Sturm, Regen, Gewitter - Abwechslungsreiches Dezemberwetter

  • M. Hoffmann

Wind, Sturm, Gewitter und teils ergiebige Regenfälle. Der Dezember beginnt alles andere als winterlich und kann örtlich auch für unwetterartige Wetterereignisse sorgen.

Der Himmel lockert über dem Norden im Tagesverlauf auf und im Schwerpunkt von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin Sachsen-Anhalt und Sachsen kommt zwischen den Schauern auch mal die Sonne zum Vorschein. Anders die Situation über dem Süden. Dort bleibt es meist stark bewölkt und immer wieder ist dort mit Niederschlägen zu rechnen, welche auch schauerartig verstärkt auftreten können. Zum Nachmittag erreicht eine markante Schauerlinie Baden-Württemberg und Bayern und sorgt dort für unwetterartige Wetterereignisse in Form von Starkniederschlag, Wind und Gewittern. Der Wind kommt kräftig - teils stürmisch - aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen milde +10 bis +15 Grad.

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Unbeständiges Dezemberwetter

Der Tag beginnt am 4. Dezember zunächst noch mit vielen Wolken und zeitweiligen Niederschlägen, welche mehr und mehr in Schauer übergehen mit einer im Tagesverlauf nachlassenden Tendenz. Im Stau der Alpen können auch noch länger andauernde Niederschläge erwartet werden. Zum Nachmittag aber überwiegen verbreitet die sonnigen Anteile und es bleibt trocken. Der Wind schwächt sich vorübergehend ab und dreht auf nordwestliche Richtungen. Lebhaft bleibt er jedoch über den Küstenregionen von Mecklenburg-Vorpommern. Die Temperaturen gehen mit Werten von +4 bis +10 Grad etwas zurück.

Der Dezember sorgt für abwechslungsreiches Wetter
Der Dezember sorgt für abwechslungsreiches Wetter

Das nächste Sturmtief kündigt sich an

Der 5. Dezember beginnt über dem Süden und Osten noch mit Sonnenschein, doch über dem Westen und Norden machen sich mit starker Bewölkung bereits die Ausläufer des nächsten Sturmtiefs bemerkbar. Die ersten Regentropfen erreichen den Westen am Vormittag und dehnen sich zum Nachmittag in einem breiten Streifen von Bremen bis nach München aus und bis zum Abend ist über ganz Deutschland mit Regenfällen zu rechnen, wobei der Schwerpunkt der Niederschlagsaktivität über dem Norden liegt. Der Wind frischt böig aus südlichen Richtungen kommend auf und die Temperaturen erreichen über dem Norden +4 bis +8 Grad und über dem Süden sind bis +10 Grad möglich.

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Windiges und unbeständiges Dezemberwetter

Das Sturmtief zieht am 6. Dezember langsam von der Nord- über die Ostsee und sorgt über Deutschland für starke Bewölkung und zeitweilig leichte Niederschläge, welche über Staulagen auch länger andauernd ausfallen können. Viel an Niederschlag ist aber nicht zu erwarten. Der Wind kommt kräftig aus westlichen Richtungen und kann über exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen in Böen stürmisch auffrischen. Die Temperaturen erreichen milde +6 bis +11 Grad.

Regnerischer Norden

Das eine Tief zieht am 7. Dezember nach Osten ab und das nächste steht schon bereit. Der Freitag beginnt mit starker Bewölkung und Regen. Im Tagesverlauf verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt vorübergehend nach Norden, sodass über Baden-Württemberg und Bayern zeitweilig die Sonne zum Vorschein kommen kann, doch ab den Nachmittagsstunden erreicht ein weiteres Regenband von Westen Deutschland und sorgt verbreitet für Niederschläge - teils kräftig und örtlich auch länger andauernd. Der aus westlichen Richtungen kommende Wind bleibt stürmisch und kann zu den Abendstunden noch an Intensität hinzugewinnen. Schwere Sturmböen sind über dem Nordwesten und exponierten Lagen möglich.

Mit Unwetterpotential ins Wochenende

Ein kleinräumiges Tiefdrucksystem zieht am 8. Dezember über die Nordsee nach Osten ab und sorgt über Deutschland erneut für Starkwindereignisse mit erhöhtem Potential für unwetterartige Wetterereignisse. Der Wind treibt immer wieder Regenfelder über Deutschland hinweg und komplettiert den unbeständigen Wettercharakter. Örtliche Gewitter sind nicht auszuschließen. Die Temperaturen gehen mit +4 bis +8 Grad etwas zurück.

Eigentlich befindet man sich mit dem Dezember schon im meteorologischen Winter, doch sind Herbststürme in der ersten Dekade nicht unüblich. Ob die Stürme den Winter bringen, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2018/19, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird. Gegen 17:00 Uhr erfolgt eine weitere Wetterprognose zum Wetter Weihnachten 2018.

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Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +10,87 +1,95 +1,28 675 l/m²

Wetterfakten Dezember

Statistische Wetterwerte für Dezember

Für die einen ist er ein erster toller Wintermonat, für andere ist er einfach nur nasskalt und dunkel mit gefährlichen Straßenverhältnissen, der zudem noch die Heizkosten in die Höhe treibt. Was Sie aus dem ersten Wintermonat machen, liegt ganz bei Ihnen.

  • Im ersten Drittel ist das Wetter meist sehr mild und tiefdruckdominiert
  • In der zweiten Dekade kommt es statistisch gesehen mit einer Wahrscheinlichkeit von 69 % zu einem Kaltlufteinbruch und zu einer ersten richtigen Winterwetterlage
  • Zum Leidwesen für alle, die sich weiße Weihnachten wünschen, schlägt Jahr für Jahr das Weihnachtstauwetter zu
  • Die Wahrscheinlichkeit für das Weihnachtstauwetter liegt bei 76 %
  • Egal wie viel Schnee vorher liegen mag - kräftige Tiefdrucksysteme schaffen es innerhalb kürzester Zeit den Schnee dahin schmelzen zu lassen
  • Erst zum Dezemberende zeigt sich häufig wieder ein Wetterwechsel zu kälterem Wetter

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