Nach teils zäher Nebel-, bzw. Hochnebelauflösung scheint über Baden-Württemberg und dem südlichen Bayern heute häufiger die Sonne und Niederschläge sind bei Temperaturen von -1 bis +4 Grad nur am Vormittag zu erwarten. Weiter nach Norden nimmt die Bewölkung zu und über dem Norden und den östlichen Landesteilen ist mit gelegentlichem Niederschlag zu rechnen, welcher bei Temperaturen von +5 bis +10 Grad überwiegend als Regen niedergeht.

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Am Nikolaus wird es windig

Ein Sturmtief nähert sich zum 6. Dezember Deutschland und sorgt über dem Norden für auffrischenden Wind, welcher entlang der Küstenregionen in Böen auch stürmisch sein kann. Hier und da ist über dem Norden noch mit etwas Niederschlag zu rechnen - viel ist aber nicht zu erwarten. Über Baden-Württemberg und Bayern bleibt es die meiste Zeit über sonnig, sofern sich die zähen Nebel- und Hochnebelfelder auch auflösen können. Die Temperaturen erreichen über dem Norden +4 bis +8 Grad und über dem Süden sind +1 bis +4 Grad möglich.

Der erste Dezembersturm nähert sich Deutschland
Der erste Dezembersturm nähert sich Deutschland - erst mild, dann Winter

Ab dem 7. Dezember wird es stürmisch

Am Donnerstag verlagert sich das Sturmtief langsam über Skandinavien und sorgt über Deutschland, Österreich und der Schweiz bei einer guten Durchmischung der Luftmassen für verbreitet sonniges Wetter. Der Wind kommt aus südlichen Richtungen und die Temperaturen steigen verbreitet auf +4 bis +8 Grad an. Ab den späten Nachmittagsstunden erreichen die ersten Wolkenfelder den Nordwesten und sorgen nachfolgend für einsetzenden Niederschlag. Der Wind frischt über dem Süden stark bis mäßig auf und kann nördlich der Mittelgebirge in Böen auch stürmisch sein. Über exponierte Lagen und entlang der Küste von Nord- und Ostsee sind auch schwere Sturmböen von über 100 km/h möglich.

Mit dem Sturm wird der Dezember wieder kälter

Der Höhepunkt des Sturmes könnte am Freitag erreicht werden, bleibt darüber hinaus bis einschließlich zum Sonntag in Böen stark bis mäßig und mancherorts können stürmische Windböen nicht ausgeschlossen werden. Der Wind dreht auf westliche Richtungen und führt vom 8. bis 10. Dezember kühlere Luftmassen nach Deutschland. So liegen die Tageshöchstwerte am Freitag noch bei +2 bis +7 Grad und gehen bis zum 2. Advent auf -4 bis 0 Grad über dem Süden und -1 bis +3 Grad über dem Norden zurück. Dauerfrost erscheint über den Gebieten südlich der Mittelgebirge zum 10. Dezember möglich zu sein. Der Wind treibt zudem immer wieder Niederschlagsfelder über Deutschland hinweg. So liegt die Schneefallgrenze am Freitag Anfangs bei 1.000 Meter und sinkt bis zum Abend auf 500 Meter ab. Am Samstag und Sonntag ist mit Schneefall bis in tiefere Lagen zu rechnen. Die Ausbreitung einer Schneedecke ist auch in tieferen Lagen möglich. Winterlich wird es ab ca. 300 bis 500 Meter.

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2017/18 und gegen 20:00 Uhr erfolgt ein weiterer Wetterausblick auf das Weihnachtswetter 2017.

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