Wetter Dezember 2011 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Dezember 2011 - Wettervorhersage vom 18. Dezember

  • M. Hoffmann
Zunächst gibt es vor allem an den Küsten, im Mittelgebirgsraum und südlich davon bis zum Montag Abend noch einige Schauer, die überwiegend als Schnee fallen, an der Küste auch als Schneeregen, bzw. Regen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 0 Grad im Allgäu und bis +5 Grad an der Küste. In den Nächten gibt es verbreitet Frost zwischen 0 und -4 Grad, bei Aufklaren auch bis -7 Grad. Bereits am Dienstag greifen von Westen her erneut Tiefdrucksysteme auf Deutschland über und führen allmählich mildere Luft mit sich. Die Schneefallgrenze schwankt zunächst zwischen 500 und 1.000 Meter, bevor sie zum Donnerstag hin kurzzeitig auf bis zu 1.800 Meter ansteigen kann. Die Niederschlagsmengen sind bis Donnerstag an der Küste und südlich der Donau mit rund 30 l/m² am höchsten, sonst im Mittel um 13 l/m², östlich einer Linie Berlin Dresden bei 5 l/m². Die Temperaturen bewegen sich an der Küste zumeist zwischen 5 bis 8 Grad, im Norden zwischen 2 und 5 Grad und im Süden zwischen 0 und 5 Grad. Der Wind frischt in der kommenden Woche zeitweise böig auf und kommt zumeist aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. Hier erfahren Sie, wie das Wetter an Weihnachten wird.

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Wetter im Dezember - Wettervorhersage vom 17. Dezember

  • M. Hoffmann
Nach Abzug des Sturmtiefs "Joachim" ist nun die kalte Luft nach Deutschland eingeflossen und hat die Landschaft oberhalb etwa 400 Meter etwas winterlich gestaltet. Das soll auch so bis Montag Abend so bleiben. Die Temperaturen erreichen Tagsüber Werte zwischen +5 Grad an der Küste und -1 Grad im Süden, dazu gibt es immer wieder Schauer unterschiedlicher Intensität, die bis in tiefe Lagen herunter als Schnee fallen können - oberhalb 400 Meter bleibt es winterlich. Die Niederschläge konzentrieren sich hauptsächlich an den Küsten und südlich der Mittelgebirge mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Hier sind oberhalb 400 Meter bis Montag durchaus 4 bis 12 cm Neuschnee möglich (in den Staulagen der Alpen und Schwarzwald auch 20 cm), sonst zwischen 1 und 5 cm. In tieferen Lagen wird der Schnee - wenn überhaupt - nur kurz liegen bleiben. Bereits am Dienstag wird es von Westen her erneut unbeständiger und windiger. Das berühmt berüchtigte Weihnachtstauwetter wird einsetzen und die Schneefallgrenze steigt zum Donnerstag rasch auf bis zu 2.000 Meter an und sinkt zum kommenden Wochenende wieder auf etwa 500 bis 700 Meter hin ab. Wobei die Wetterprognose für Weihnachten noch nicht "in trockenen Tüchern" ist.

Wetter im Dezember 2011 - Wettervorhersage vom 16. Dezember

  • M. Hoffmann
Sturm ist heute das bestimmende Thema und südlich der Mittelgebirge gibt es etliche Unwetterwarnungen. Das Hauptsturmfeld lässt mit seinen Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h in den Hochlagen und bis 90 km/h in tieferen Lagen bis zum Nachmittag nach und schwächt sich bis zum Abend hin weiter ab. Ab den Nachmittagsstunden fließt zunehmend kältere Luft nach Deutschland ein, so dass die Niederschläge zunächst in höheren Lagen und im weiteren Verlauf bis in tiefere Lagen als Schnee fallen werden. Oberhalb von etwa 400 Meter kann sich bis zum Montag auch eine Schneedecke ausbilden. Die Tagestemperaturen bewegen sich zunächst noch zwischen +4 und +8 Grad, sinken aber bis Montag auf +4 Grad an der Küste und -1 Grad in Gebieten südlich der Mittelgebirge ab. Nachts verbreitet Frost zwischen -1 und -4 Grad möglich. Zum heutigen Stand könnte es in der kommenden Woche wieder wechselhaft und milder werden (Singularität des "Weihnachtstauwetters"), bevor es dann kurz vor Weihnachten nochmals einen Wetterumschwung geben könnte.

Wetter im Dezember 2011 - Wettervorhersage vom 15. Dezember

  • M. Hoffmann
Wechselhaftes und windiges Wetter am heutigen Donnerstag - die Schneefallgrenze sinkt kurzzeitig auf 600 Meter ab, bevor sie in der Nacht auf Freitag wieder ansteigt. Wie seit Tagen bereits angekündigt, wird Deutschland am Freitag vom einem Sturmtief erfasst. Der Tiefdruckkern wird wohl über Nordrhein-Westfalen über Brandenburg ziehen - vor allem südlich davon (Saarland, Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen und Bayern) sind z.T. schwere Stürmböen bis in tiefe Lagen möglich (90 km/h), in den Hochlagen auch Orkanböen (120 km/h). Bei Sturmereignissen empfiehlt sich immer ein aktueller Blick auf die amtlichen und aktuellen Unwetterwarnungen. Bereits am Freitag Mittag sind die schweren Böen vorüber und der Wind erreicht "nur" noch Windgeschwindigkeiten von 40-70 km/h, zudem gibt es vor allem südlich der Mittelgebirge kräftigen Niederschlag. Der Wind dreht im Tagesverlauf auf nördliche Richtungen und führt deutlich kältere Luft mit sich, so dass bis zum Abend die Schneefallgrenze auf etwa 400 Meter absinken kann. Am Wochenende ziehen immer wieder z.T. kräftige Schneeschauer über Deutschland hinweg. Bei Tagestemperaturen von -2 im Süden bis +5 Grad an der Küste kann sich etwa oberhalb 300 bis 400 Meter eine Schneedecke ausbilden - bei teils kräftigen Windböen kann es oberhalb 500 Meter auch zu Schneeverwehungen kommen. Damit ist wohl der erste Wintereinbruch im Winter 2011/2012 in greifbare Nähe gerückt und kann sich - zum heutigen Stand - voraussichtlich bis zum kommenden Mittwoch auch halten.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +4,25 +4,35 +3,6 170 l/m² - zu nass

Wetterfakten Dezember

Statistische Wetterwerte für Dezember

Für die einen ist er ein erster toller Wintermonat, für andere ist er einfach nur nasskalt und dunkel mit gefährlichen Straßenverhältnissen, der zudem noch die Heizkosten in die Höhe treibt. Was Sie aus dem ersten Wintermonat machen, liegt ganz bei Ihnen.

  • Im ersten Drittel ist das Wetter meist sehr mild und tiefdruckdominiert
  • In der zweiten Dekade kommt es statistisch gesehen mit einer Wahrscheinlichkeit von 69 % zu einem Kaltlufteinbruch und zu einer ersten richtigen Winterwetterlage
  • Zum Leidwesen für alle, die sich weiße Weihnachten wünschen, schlägt Jahr für Jahr das Weihnachtstauwetter zu
  • Die Wahrscheinlichkeit für das Weihnachtstauwetter liegt bei 76 %
  • Egal wie viel Schnee vorher liegen mag - kräftige Tiefdrucksysteme schaffen es innerhalb kürzester Zeit den Schnee dahin schmelzen zu lassen
  • Erst zum Dezemberende zeigt sich häufig wieder ein Wetterwechsel zu kälterem Wetter

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