Wetter Winter 2016/2017 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst Winter 2016/2017 - Wetterprognose vom 29. Oktober

Ruhiges Herbstwetter ist bis einschließlich Montag kommender Woche zu erwarten. So kommt insbesondere über dem Westen und Süden nach teils zäher Nebel,- und Hochnebelauflösung häufiger die Sonne zum Vorschein, während starke Bewölkung über dem Norden und Nordosten zeitweilig das Wetter mit etwas Niederschlag beeinflussen kann. Der eigentliche Wetterumschwung beginnt dann am Dienstag mit einer von Südwest nach Nord drehenden Grundströmung, welche bis zum Mittwoch kühlere Luftmassen nach Deutschland führen kann. So sinken die Temperaturen von Montag mit +8/+15 Grad bis zum Mittwoch auf +6/+11 Grad ab und die Schneefallgrenze bewegt sich zumeist in Höhenlagen zwischen 900-1.300 Meter und kann - je nach Intensität der Schauer - auch knapp darunter liegen (s. Wetter November 2016).

Für den Zeitraum zwischen dem 4./11. November zeigte sich in den letzten Tagen gegenüber dem langjährigen Mittelwert vermehrt der Trend hin zu einem leicht zu kalten Wettercharakter. Daran hat sich auch nur unwesentlich etwas verändert, wenngleich die Variationsmöglichkeiten vielfältiger geworden sind.

Drei wesentliche Wettercharaktere stechen dabei hervor. In der ersten Variante sorgt ein Tiefdrucksystem über Skandinavien im Verbund mit einem Hochdrucksystem zwischen Grönland und Island für eine nördliche Grundströmung, bei der kalte Luftmassen arktischen Ursprungs weit nach Süden transportiert werden und auch Deutschland erreichen können. In Folge dieser Variante wäre mit Schauern zu rechnen, welche bei Tageswerten zwischen +4/+10 Grad oberhalb etwa 600-1.100 Meter in Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer niedergehen und je nach Intensität der Schauer auch in Lagen darunter für die Beimischung von etwas weiß in den Niederschlag sorgen kann. In den Nächten wäre auch mit leichtem Frost zu rechnen, bei Aufklaren auch mit mäßigen Frost.

In der zweiten Variante gelingt es der atlantischen Tiefdruckrinne das Hochdrucksystem zwischen Grönland und Island zu unterwandern, während das Tiefdrucksystem über Skandinavien kalte Luftmassen nach Süden führen kann. Allerdings sorgen die herannahenden Tiefdrucksysteme von Westen für eine Blockade, so dass die kalte Luft quasi über Skandinavien blockiert werden kann. Aber auch das wäre nur eine Aufschiebung des Kaltlufttransport nach Süden, denn sobald die Tiefdrucksysteme Skandinavien erreicht haben, beginnt Rückseitig der Kaltlufttransport nach Süden und erreicht zu einem späteren Zeitpunkt Deutschland.

In der dritten Variante setzt sich der sog. Westdrift durch, bei der sich die atlantische Frontalzone über Skandinavien festigen und mit einer nachfolgenden Tiefdruckrinne von Neufundland bis Skandinavien für ein westlich orientierte Zirkulationsmuster sorgen kann. In Folge dieser Variante wäre nur kurzzeitig mit einem kühleren Wettercharakter zu rechnen, welcher rasch in eine mäßig milde, windige und unbeständige Wetterlage übergehen kann.

Welche der Varianten ist wahrscheinlicher? Der Trend ist zunächst einmal klar - es wird kälter, was aber für die Jahreszeit aber durchaus auch normal ist. Betrachtet man den AO-Index und auch NAO-Index, so liegt der AO-Index weiterhin im negativen Bereich (vereinfacht: instabiler Polarwirbel), während der NAO-Index neutrale bis negativ verlaufende Werte ausweist. Das schließt eine Westwindzirkulation nicht aus, macht jedoch eine Nordwest- bis Nordströmung wahrscheinlicher, so dass sich das Temperaturniveau im ersten November-Drittel im normalen bis leicht zu kalten Bereich bewegen kann. Mit einen Wintereinbruch hat das weniger was zu tun, könnte aber unter bestimmten Voraussetzungen auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden - zumindest bis auf mittlere Lagen hinab (400-800 Meter). Anders ausgedrückt sind Tageswerte nahe der +5 Grad Marke im Verlauf des ersten November-Drittels wahrscheinlicher als über der +10 Grad Marke.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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