Bis zum Samstag baut sich über Deutschland eine Hochdruckbrücke auf, so dass die Niederschläge bis zum Samstag eine nachlassende Tendenz haben werden und sich im wesentlichen auf die Gebiete südlich der Mainline und nördlich von Bielefeld - Berlin konzentrieren. Zum Sonntag positioniert sich bei England ein markantes Tiefdrucksystem und verschiebt die Hochdruckbrücke mit einem Kern über Skandinavien weiter nach Osten, so dass mit einer südlichen Strömungskomponente das Tiefdrucksystem mehr Einfluss auf das Wetter in Deutschland nehmen kann. Das amerikanische Wettermodell simuliert im Zeitraum zwischen dem 5./10. Oktober im Westen, Norden und Süden eine rege Niederschlagsaktivität, während über der Ost- und Südosthälfte nur wenig Niederschlagssignale gezeigt werden. Da es sich bei dieser Großwetterlage um klassisches "Vorderseitenwetter" handelt, können die Temperaturen vor eintreffenden Niederschlag auf Werte um, bzw. auch über +20 Grad ansteigen, während in Niederschlagsnähe die Werte mit +15/+19 Grad entsprechend geringer ausfallen können. Im weiteren Verlauf zeigt sich im Zeitraum zwischen dem 10./15. Oktober eine weiterhin rege Tiefdruckaktivität zwischen den Azoren, England und Skandinavien, während die Hochdruckbrücke sich weiter nach Osten positioniert. In Folge daraus liegt Deutschland weiterhin in einer teils warmen südlichen Strömung, wobei die Niederschlagstendenz von Westen her zunimmt und auch die östlichen Gebiete beeinflussen kann. Das europäische Wettermodell zeigt eine ganz ähnliche Variante, jedoch sind hier die Gradienten zueinander etwas enger und liegen im Zeitraum zwischen dem 5./10. Oktober überwiegend über Deutschland, so dass auch hier die Niederschlagswahrscheinlichkeit zunimmt, die Temperaturen jedoch auf einen recht hohen Niveau verbleiben können. Die Kontrollläufe stützen den - gegenüber dem langjährigen Temperaturmittelwert - etwa um +1 bis +3 Grad zu warmen Temperaturverlauf bis zum 14. Oktober bei einer erhöhten Niederschlagsneigung im Zeitraum zwischen dem 5./12. Oktober im Westen, Süden und Norden, welcher zur Monatsmitte ein langsam abnehmende Tendenz hat. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 10. Oktober zwischen +10/+21 Grad bei einem Mittelwert von +17/+18 Grad. Von einem vorzeitigen Wintereinbruch ist in den aktuellen Simulationen der Wettermodelle nichts zu erkennen.

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