Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Herbst / Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 15. September

Die etwas höhere Einstufung einer möglichen Altweibersommerwetterlage im letzten September-Drittel wird zunehmend in den Simulationen der Wettermodelle unterstützt. Nach der kommenden sehr herbstlichen, teils windigen und regnerischen Woche, zeigt sich bereits am Donnerstag mit nachlassendem Niederschlag und einer Zunahme von sonnigen Lücken eine Beruhigung der turbulenten Wetterphase. Insbesondere das amerikanische Wettermodell simuliert die Wellenbewegung in den höhen Luftschichten über dem Atlantik weiterhin stark ausgeprägt. Der Grund hierfür sind kalte Luftmassen über dem nördlichen Kanada und Grönland, was die Zirkulation grundsätzlich in Gang bringt - bei Neufundland entstehen die ersten teils kräftigen Sturmtiefzentren, welches die Zirkulation "in Wallung" versetzen. Dabei wird ein Trog direkt von Grönland bis über die Azoren hinunter angeregt. Dem Azorenhoch bleibt nichts anderes übrig, als seinen Schwerpunkt nach Mitteuropa zu verlagern, was die Wahrscheinlichkeit für eine Altweibersommerwetterlage ab dem 21. September deutlich erhöht. Das europäische Wettermodell simuliert diese Wetterentwicklung ähnlich, jedoch verbleibt der Trog nicht über dem Atlantik und zieht bis zum 25. September weiter in Richtung Mitteleuropa - das hätte zwischen dem 20./25. September eine durchaus Schönwetterphase mit warmen Temperaturen zur Folge - im weiteren Verlauf wird wechselhaftes und kühleres Wetter wieder dominierend sein. Anders ausgedrückt ist die Konstellation der Wettersysteme nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells, was den Altweibersommer angeht,nachhaltiger. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich den wechselhaften und windig herbstlichen Wettertrend bis zum 20. September. Im weiteren Verlauf ist der Wettertrend bis zum 29. September durchaus als positiv zu bezeichnen - insbesondere die Niederschlagsneigung lässt ab dem 20. September deutlich nach. Das Temperaturspektrum liegt zwischen dem 21./26. September meist zwischen +13/+24 Grad, wobei der Mittelwert mit +18 Grad Richtungweisend ist. Das Langfristmodell simuliert das Wetter im Oktober leicht zu warm und im Westen zu nass, den November überwiegend normal genauso wie die Wintermonate Dezember, Januar ebenfalls normal ausfallen sollen - völlig aus der Reihe "tanzt" derzeit (noch) der Februar 2014 mit deutlich zu warmen und zu nassen Wetter. Zusammenfassend lässt sich zum aktuellen Stand ein normaler Wetterverlauf über den Herbst 2013 und Winter 2013/2014 resümieren.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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