Weiterhin übereinstimmend sind die Simulationen der Wettermodelle für das Wetter in der kommenden Woche: herbstlich abwechslungsreich. Für das Wetter im letzten September-Drittel gibt es noch immer zwei unterschiedliche Lösungsvarianten. Die eine Variante ist - hervorgerufen durch die stramme Wetteraktivität auf dem Atlantik - eine zunehmend starke Wellenbewegung in den höheren Luftschichten, so dass sich im letzten September-Drittel über Mitteleuropa ein Altweibersommerhoch ausbreiten kann (amerikanische Wettermodell). Die zweite Variante ist ein Verbleib des Tiefdruckzentrum über dem südlichen Skandinavien, was in Deutschland eine Fortdauer des wechselhaften und kühlen Herbstwetters zur Folge haben kann (europäisches Wettermodell). Was ist wahrscheinlicher? Betrachtet man die Höhenströmung so lässt sich deutlich erkennen, dass diese sich nach Norden verlagern wird, aber äußert aktiv bleibt. Gleichzeitig werden in der Höhe kalte Luftmassen über dem nördlichen Kanada simuliert, was die Trogwelle auf dem Atlantik positioniert. Anders ausgedrückt ist die erste Variante mit Hochdruck über Mitteleuropa im Verhältnis 60:40 wahrscheinlicher als ein Fortbestand der kühlen und wechselhaften Wetterlage. Die Kontrollläufe sind sich ebenfalls einig: wechselhaft kühl und mit viel Regen bis zum 20. September. Zwischen dem 20./21. September langsame Normalisierung und deutlich sinkende Niederschlagswahrscheinlichkeit. Das Temperaturspektrum liegt am 22. September zwischen +12/+22 Grad und erreicht einen Mittelwert von +18 Grad, was den für September-typischen Wert widerspiegelt.

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