Der herbstliche Wettercharakter ist in dieser Woche unverkennbar und die Natur bekommt endlich den dringend benötigten Niederschlag. Über den 15. September hinaus zeigen die Wettermodelle weiterhin höhenkalte Luftmassen über Grönland, was die Tiefdruckaktivität zwischen Grönland und Island dynamisch gestaltet. Die aktuell wahrscheinlichste Variante ist dabei das Übergreifen der atlantischen Frontalzone zwischen dem 15./20. September, was das wechselhafte, teils regnerische und kühle Wetter erhalten wird. Erste Sturmereignisse sind in diesen Zeitraum ebenfalls nicht ausgeschlossen, da die Zirkulation das Bestreben hat, die normalen Verhältnisse wieder herzustellen und dazu muss erst einmal "aufgeräumt" werden. Eine letzte spät sommerliche Wetterphase wäre noch im letzten September-Drittel möglich, wenn durch die weitere Tiefdruckaktivität im Norden das Azorenhoch sich über Mitteleuropa, bzw. einen Keil nach Mitteleuropa platziert. Geht es nach beiden Wettermodellen, so ist die spät sommerliche Wetterphase im letzten September-Drittel nicht unwahrscheinlich. Die Kontrollläufe stützen die herbstliche Wetterphase mehrheitlich bis zum 18. September, darüber hinaus zeigen sie sich differenziert - mehrheitlich jedoch September-typisch. In Temperaturen ausgedrückt zeigt das Temperaturspektrum am 18. September Werte zwischen +9/+20 Grad und im Mittel +15 Grad. Das Langfristmodell simuliert für den Oktober leicht zu warmes und leicht zu trockenes Wetter, während der November deutlich zu trocken und leicht zu kalt simuliert wird.

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