Die Schwankungen in den Simulationen der Wettermodelle nimmt zum "Stichtag", dem 25. August weiter zu. Bisweilen galt der Montag als entscheidender "Tag" für die weitere Wetterentwicklung: sommerlich warm oder herbstlich kühl. Das amerikanische Wettermodell präsentiert heute eine Zwischenlösung, bei der vom Atlantik kommend feucht-warme Luftmassen Deutschland erreichen, bei der - zum heutigen Stand - teils unwetterartige Niederschlagsereignisse südlich der Mittelgebirge im Zeitraum zwischen dem 25./27. August zu erwarten sind. Entsprechend unterschiedlich ist die Temperaturerwartung mit +18/+23 Grad im Norden und +17/+21 Grad im Süden, bei entsprechender Niederschlagsdauer sind auch nur "herbstliche"+12/+18 Grad möglich. Der Grund für diese Entwicklung ist eine Tiefdruckrinne zwischen Island und dem östlichen Skandinavien, bei der über die Mittelmeerregion entsprechend feuchte Luftmassen "angezapft" werden können. Diese Entwicklung scheint aber labil zu sein, da heute noch nicht klar ist, inwieweit ein Hochdruckkeil von der Mittelmeerregion bis nach Skandinavien reichend eine Rolle spielen und der Tiefdruckrinne somit ihre Dominanz nehmen könnte. Das europäische Wettermodell simuliert anstatt der Starkniederschläge am Montag ein kurzes Zwischenhoch, was die Temperaturen auf kaum sommerliche Werte steigen lässt. Erst zum Dienstag/Mittwoch kommender Woche zeigt sich nach beiden Wettermodellen ein halbwegs positiver Temperaturtrend, wobei sich nach dem europäischen Wettermodell ein einigermaßen stabiles Hochdrucksystem über Mitteleuropa ausbilden kann, während es nach dem amerikanischen Wettermodell weiterhin bei einer teils kühlen bis mäßig warmen und wechselhaften West- bis Südwestwetterlage bleibt. Die Kontrollläufe simulieren mehrheitlich einen normalisierenden Temperaturtrend: 25. August zwischen +15/+21 Grad (Mittelwert: +18 Grad), am 29. August zwischen +15/+25 Grad (Mittelwert: +20 Grad im Süden, Westen und Osten, +18 Grad im Norden) und am 31. August zwischen +14/+25 Grad (Mittelwert: +19 Grad im Westen, +20 Grad im Süden und Osten, +18 Grad im Norden). Zusammenfassend zeigt das europäische Wettermodell durchaus die Möglichkeit einer labilen Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa im Zeitraum zwischen dem 26./31. August, die Mehrheit der Kontrollläufe deutet jedoch auf einen normalisierenden Temperaturtrend bei einem weiterhin wechselhaften Grundcharakter bis zum Monatsende hin. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr mit einem Witterungstrend für das Wetter im September.

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