Wetter November 2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im November 2012 - Wettertrend vom 17. Oktober

Ab dem 24. Oktober scheint der Simulation nach, das Wetter spannender zu werden. So zeigt sich ein ausgeprägter negativer NAO Index mit Kaltlufteinschub in das nördliche Europa (27./29. Oktober). Vorausgesetzt die Simulation tritt ein, bringt das die "Wetterküche" in Mitteleuropa erst einmal durcheinander (gestörte Zirkulation). Am wahrscheinlichsten ist zum Ende Oktober hin eine aktive Westwetterlage zu erwarten, welche im Anschluss in eine Trogwetterlage übergehen kann - somit steigt auch heute die Wahrscheinlichkeit für wechselhaftes und kühleres Wetter Anfang November. Das Langfristmodell zeigt weiterhin für November typische Durchschnittswerte - weder zu kalt, noch zu warm.
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Wetter im November 2012 - Wettertrend vom 16. Oktober

Es scheint fast so, als ob sich die Großwetterlage im Oktober noch grundsätzlich ändern wird. In beiden Wettermodellen zeigt sich ein gut ausgeprägtes Tiefdrucksystem zwischen den Azoren und Portugal, welches zum 18. Oktober hin dort einen Trogprozess auslösen wird. Gleichzeitig kann sich im skandinavischen Raum ein Hochdruckgebiet durchsetzen - das bringt in Deutschland das nun bevorstehende "goldene Oktoberwetter". Im weiteren Verlauf zeigt die Simulation eine Verschiebung des Hochdrucksystems nach Grönland - gleichzeitig entsteht über der Grönland-/Barentsee Region ein Tiefdrucksystem. Im Zusammenspiel beider Systeme kann kalte Luft über das europäische Nordmeer nach Süden einfließen, was in Skandinavien schon den ersten Wintereinbruch hervorrufen kann. Auch in Deutschland wird das Wetter dadurch zunehmend ungemütlicher, da Temperaturdifferenzen grundsätzlich eine Wetteraktivität auslösen. In der aktuellen Simulation der Wettermodelle nimmt die Westwindaktivität demnach ab dem 25. Oktober zu und führt zu noch relativ warmen, aber wechselhaften Wetter. Zieht das Tief über Deutschland nach Osten hin ab, könnte für Anfang November auch der erste Kaltlufteinbruch in Deutschland bevorstehen. Die Prognosegüte für diesen Wettertrend liegt bei 47%.

Wetter im November 2012 - Wettertrend vom 14. Oktober

Beim Wetter im Oktober zeichnet sich für das letzte Oktoberdrittel mit einer etwas höheren Wahrscheinlichkeit Hochdruckwetter ab. Sollte es so kommen, können die ersten Novembertage durchaus noch von Hochdruck beeinflusst werden, wobei es - aufgrund des niedrigen Sonnenstandes - für die Sonne immer schwieriger werden wird, den Nebel tagsüber aufzulösen. Blickt man auf die aktuellen Simulationen der Wettermodelle erkennt man für Anfang November den Wintereinzug im Norden (Grönlandsee, Barentsee), was die Wetteraktivität grundsätzlich antreiben wird - es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis sich die Wettersysteme nach Süden vorantreiben und auch in Deutschland für nasskaltes und windiges "Schmuddelwetter" im November sorgen werden. Das Langfristmodell geht zum heutigen Stand noch von normalem Wetter im November aus.

Wetter im November 2012 - Wettertrend vom 8. Oktober

Zurückblickend zeigten sich die letzten Monate durchaus von einer Südwestwetterlage dominiert, was z.T. für sehr warme und wechselhafte Witterungsverhältnisse gesorgt hat. Gemäß der Theorie der Erhaltungsneigung und dem Ausgleichsverhalten beim Wetter liegt eine höhere Wahrscheinlichkeit für die nächste Grundströmung auf Westwindwetter (eine sachte Umstellung dieser Grundströmung ist in Ansätzen schon im Oktober erkennbar). Das hätte in Mitteleuropa das klassische nasskalte und windige Herbstwetter im November zur Folge. Klar ist auch, dass bei Grönland mehr und mehr die kalte Winterluft Einzug hält und sich dort verfestigen wird, was die "Wettermaschine" auf dem Atlantik an werfen wird. Inwieweit sich dann die Tiefdrucksysteme Mitteleuropa nähern können, muss noch abgewartet werden. Das Langfristmodell zeigt für das Wetter im November zur Zeit normales Wetter, sowohl bei der Niederschlagssimulation, als auch bei den Temperaturen.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +2,4 +1,3 +0,0 172 l/m² - normal

Wetterfakten November

Statistische Wetterwerte für November

Trübe Wetterstimmung im November - herrscht Hochdruck, schafft es die Sonne selten, den Nebel aufzulösen. Bei Tiefdruck gibt es bei nasskalten Temperaturen zumeist Erkältungswetter. Und dennoch hat das Wetter im November statistische Auffälligkeiten:

  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es zwischen dem 1. und 7. November Hochdruck
  • Zwischen dem 8. und 11. November hat sich schon des Öfteren der Winter gezeigt
  • Im zweiten Novemberdrittel beruhigt sich das Wetter zunehmend und Nebelwetter macht sich breit/div>
  • Das letzte Novemberdrittel ist häufig von Tiefdruck, kräftigen Winden und relativ milden Temperaturen geprägt

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