Die Neigung zu Schauern und Gewittern lässt heute im Tagesverlauf nach, wobei gelegentliche Schauer - insbesondere über dem Südwesten und Nordosten - durchaus noch möglich sind. Sonst zeigt sich über dem Süden bei zunehmend auflockernder Bewölkung häufiger die Sonne, was die Temperaturen rasch auf +13 bis +17 Grad ansteigen lassen kann. Etwa nördlich der Linie Köln - Dresden bleibt es meist stark bewölkt und die Temperaturen erreichen mit +8 bis +14 etwas kühlere Werte.

Durchwachsener Samstag

In einem breiten Streifen zwischen Bremen und München kann am 6. Mai häufiger die Sonne zum Vorschein kommen, bevor sich von Südwesten im Tagesverlauf die Bewölkung verdichten kann. Weiter über dem Nordosten liegen mit starker Bewölkung noch die Reste des vergangenen Tiefdrucksystems, es bleibt aber weitgehend trocken. Erst zum späten Nachmittag setzen über dem Südwesten die ersten Niederschläge ein und weiten sich am späten Abend etwa bis zu einer Linie südlich von Köln und München aus. Die Temperaturen steigen noch etwas an und können in ganz Deutschland verbreitet Werte zwischen +13 bis +18 Grad erreichen.

Ein Tiefdrucksystem sorgt am Sonntag für abwechslungsreiches Wetter

Das Tief weitet sich in der Nacht auf den 7. Mai weiter nach Osten aus und erreicht mit seinem Niederschlagsgebiet noch am Vormittag die östlichen Landesteile. So bleibt es am Sonntag meist stark bis wechselnd bewölkt und mit zeitweiligen Regenfällen kann gerechnet werden, welche ihren Schwerpunkt über den Gebieten südlich der Mittelgebirge haben können. Zwischendurch sind aber auch kurze sonnige Momente nicht auszuschließen. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen, was zu Temperaturen zwischen +13 bis +18 Grad führen kann. Im Stau der Alpen können bei länger andauerndem Regen die Temperaturen mit +8 bis +14 Grad auch etwas kühler ausfallen.

Unbeständiger Start in die neue Woche

Am 8. Mai bleibt der Wind aus nördlichen Richtungen erhalten und treibt immer wieder Schauer über Deutschland von Nord nach Süd. So sind insbesondere über den Staulagen der Mittelgebirge, des Schwarzwaldes und der Alpen auch länger andauernde Niederschläge möglich, sonst ist meist ein Wechselspiel aus Sonne, Wolken und kurzen Schauern zu erwarten. Die Temperaturen gehen über dem Norden mit +7 bis +13 Grad etwas zurück und können über dem Süden +10 bis +14 Grad erreichen.

Eisheilige: Am Dienstag und Mittwoch über dem Norden kühler

Norddeutschland gerät am 9. und 10. Mai in den Strömungsbereich zwischen einem Hoch zwischen Island und Grönland und einem Tief über der Barentssee, welche über Skandinavien kühle Luftmassen nach Süden führen und dabei auch Deutschland erreichen können. Der weitere Vorstoß nach Süden gelingt den kühlen Luftmassen noch nicht so recht und werden etwa nördlich der Linie Köln - Dresden gestoppt. So steigen die Temperaturen am Dienstag bei wechselnder Bewölkung und einem weitgehend trockenen Wettercharakter (etwas Niederschlag entlang der Küsten ist nicht auszuschließen) auf +8 bis +12 Grad und am Mittwoch sind über dem Süden frühlingshaft milde +13 bis +17 Grad möglich, während es über dem Norden kühler bleiben kann. Setzen sich die Eisheiligen mit einer kälteren Witterung durch, oder ist das nur eine vorübergehende Entwicklung? Mehr dazu gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Sommerwetter.

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