Die Neigung zu Schauern und Gewittern schwächt sich gegenüber gestern ab und beschränkt sich noch über dem Süden in meist regionaler Form. Nach Norden bleibt es weitgehend trocken, dafür können Wolkenfelder den Sonnenschein etwas eintrüben. Zudem sorgt ein Wind aus nordwestlichen Richtungen etwa nördlich der Linie Bremen - Dresden für eine Abkühlung auf Werte zwischen +18 bis +23 Grad. Weiter nach Süden können erneut sommerlich warme +24 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad erwartet werden.

Am Donnerstag schwül-heiß mit Unwetterpotential

Ein Tiefdrucksystem führt auf seiner Vorderseite am 22. Juni sehr warme und feuchtere Luftmassen nach Deutschland, was zu außergewöhnlich warmen Temperaturen zwischen +25 bis +30 Grad und örtlich bis +35 Grad führen kann. Manche Berechnungen der Wettermodelle gehen sogar von bis zu +38 Grad aus, was den bisherigen Temperaturrekord mit +38,5 Grad vom Juni vom 27. Juni 1947 in greifbare Nähe rückt. Doch mit den heißen Luftmassen endet auch diese Hitzeperiode, denn nachfolgend sind am Nachmittag von Nordwesten her mit kräftigen und örtlich unwetterartigen Schauern und Gewittern zu rechnen, welche in der Nacht auf Freitag nach Osten abziehen.

Am Freitag kühler

Die Schauer und Gewitter ziehen bereits am Vormittag des 23. Juni nach Osten ab und nachfolgend bleibt es über der Nordhälfte wechselnd bis stark bewölkt aber weitgehend trocken, wobei regionale Schauer nicht ausgeschlossen werden können. Etwa südlich der Linie Köln - Dresden lockert die Bewölkung mehr und mehr auf, sodass dort häufiger die Sonne zum Vorschein kommen kann. Lediglich entlang des Alpenrandes sind im Tagesverlauf vermehrte Schauer und örtliche Gewitter zu erwarten, sonst bleibt es auch über Süddeutschland weitgehend trocken. Entsprechend unterschiedlich verteilen sich mit +18 bis +23 Grad über dem Norden und +24 bis +28 Grad über dem Süden die Temperaturen.

Am Wochenende wechselhafter Norden, Sommer über dem Süden

Deutschland wird am Wochenende vom 24. bis 25. Juni von einem Tiefdrucksystem über Skandinavien gestreift, was über Norddeutschland zu starker bis wechselnder Bewölkung und gelegentlichen - meist leichten - Niederschlägen führen kann. Weiter nach Süden ziehen zwar auch Wolkenfelder durch, dort bleibt es zum heutigen Stand die meiste Zeit über trocken. Insbesondere die Wetterentwicklung am Sonntag bleibt im Detail aber noch abzuwarten, da eine Positionsverschiebung des Tiefdrucksystems um nur wenige hundert Kilometer auch das Wetter über Süddeutschland beeinflussen kann. Die Temperaturen erreichen über dem Norden +17 bis +23 Grad und über dem Süden sind +20 bis +25 Grad zu erwarten. Die Wettergrenze verläuft in etwa entlang einer Linie zwischen Köln und Berlin.

Zweiteilung beim Wetter bleibt auch zum Start in die neue Woche bestehen

Am 26. Juni ändert sich nichts an dem Auf und Ab der Temperaturen vom Juni. So kann sich keine stabile Wetterlage durchsetzen und das nächste Tiefdrucksystem befördert auf seiner Vorderseite wärmere Luftmassen nach Deutschland. So können die Werte am Montag über dem Norden auf +18 bis +23 Grad und übe dem Süden auf +21 bis +27 Grad ansteigen. Zudem steigt im Tagesverlauf von Westen die Neigung zu Schauern und Gewittern. Gegen 13:00 Uhr klären wir in einer neuen Wetterprognose wie sich das Wetter Ende Juni und Anfang Juli 2017 entwickeln kann und gegen 17:00 Uhr erfolgt ein weiterer Wettertrend zum Sommerwetter.

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