Wetter im Juni 2017 - Wetter­vorhersage vom 2. Juni: nach kühlerer Phase wieder wärmer werdender Trend

  • M. Hoffmann

Das Wetter zu Pfingsten wird spürbar kühler und wechselhafter. In manchen Regionen Süddeutschlands ist auch länger andauernder Niederschlag möglich, was die Temperaturen auf +14 bis +18 Grad abkühlen lassen kann. Wenn man so will, kann man Pfingsten auch in die Rubrik der sog. Schafskälte zuordnen, welche häufiger im Zeitraum vom 4. bis 20. Juni auftreten kann.

Welche Auswirkungen hat das auf den weiteren Wetterverlauf im Juni 2017?

Betrachtet man die Entwicklung der Großwetterlage, so steht eine für den weiteren Verlauf des Wetters im Juni eine wohl entscheidende Phase bevor. Schafft es die atlantische Frontalzone sich bis nach Mitteleuropa durchzusetzen, oder wird diese von einem Hochdruckkeil von den Azoren bis nach Skandinavien blockiert werden können? Die Wettermodelle lassen in ihren Simulationen hier durchaus den Entwicklungsspielraum offen. So bleiben zwei Wetterentwicklungen für das erste Juni Drittel die wahrscheinlichsten Varianten.

  • Die atlantische Frontalzone bricht bis nach Mitteleuropa durch und beeinflusst das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz vom 4. bis 10. Juni 2017 mit einem unbeständigen Wettercharakter und nur mäßig warmen Temperaturen, welche örtlich auch etwas zu kühl ausfallen können.
  • Die Hochdruckbrücke von den Azoren über Deutschland kann sich bis nach Skandinavien durchsetzen und somit eine länger andauernde Kaltluftzufuhr in Richtung Deutschland unterbinden. Der Wettercharakter neigt im Zeitraum vom 6. bis 10. Juni nur zu gelegentlichen Niederschlägen und die Temperaturen können wieder in den Bereich zwischen +20 bis +25 Grad ansteigen.

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang mit Wolken - Wie wird sich das Wetter im Juni entwickeln?

Höhere Wahrscheinlichkeit für normales Wetter

Die Kontrollläufe bestätigen diesen Trend im Juni bereits seit mehren Tagen. So wird der Zeitraum rund um Pfingsten normal bis leicht zu kühl bei einer erhöhten Niederschlagsaktivität berechnet. Darüber hinaus normalisiert sich das Temperaturspektrum gegenüber dem langjährigen Mittelwert bis zum 8. Juni und hat darüber hinaus bis zum 10. Juni eine positive Entwicklungstendenz. Zusammenfassend: kälter und wechselhaft an Pfingsten, anschließend höhere Wahrscheinlichkeit auf eine "Wetterbesserung".

Gegen 17:00 Uhr erfolgt eine neue Wetterprognose zum Wetter im Sommer 2017.

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Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2018 +5,3 +1,3 +0,9 20 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +11,44 +2,03 +1,3 615 l/m²

Wetterfakten im Juni

Statistische Wetter­werte für den Juni

  • Anfang Juni oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 10. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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