Wetter Winter 2014/2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2014/2015 - Wettertrend vom 12. November

Bis zum kommenden Wochenende bleibt der Wettercharakter leicht wechselhaft und für die Jahreszeit zu warm, wobei die Niederschläge von West nach Ost eine abnehmende Tendenz haben. Zwischen dem 16./19. November sind sich die Wettermodelle weitgehend einig. So liegt zwischen dem Atlantik und England ein schwaches Tiefdrucksystem, dessen Tiefdruckausläufer zeitweilig das Wetter über Deutschland beeinflussen können. Die Grundströmung bleibt westlich bis südwestlich ausgerichtet, so dass die Tageswerte mit +7/+12 Grad für die Jahreszeit voraussichtlich zu warm bleiben werden. Darüber hinaus differenzieren sich die Simulationen zunehmend. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so baut sich über Mitteleuropa bis zum 22. November eine gradientenschwache und hochdruckdominierte Wetterlage über Mitteleuropa auf. Darin eingelagert sind kleinere Höhentiefs, so dass der Wettercharakter in Deutschland überwiegend neblig-trüb und die Temperaturen sich etwas abkühlen können. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so ist eine aktiv/dynamische Wetterentwicklung im Zeitraum zwischen dem 20./22. November auf dem Atlantik zu beobachten. Daraus lassen sich zwei Varianten ableiten. Zum einen kann sich in Form eines Hochdrucksystems über Mitteleuropa der entsprechende Gegenpol zu den Tiefdrucksystemen auf dem Atlantik bilden, was eine erneut milde bis warme südwestlich ausgerichtete und leicht wechselhafte Grundströmung zur Folge hat. In der zweiten Variante ist ein Durchgreifen der atlantischen Frontalzone bis nach Deutschland möglich. Der Wettercharakter wäre demnach deutlich wechselhafter und vor allem windiger bei leicht erhöhten Temperaturwerten (Wechselspiel aus warmen Vorder- und kühlerem Rückseitenwetter). Wann kommt der erste Schnee? Nach den aktuellen Simulationen ist "Wintereinbruch" bis zum 23./24. November wenig wahrscheinlich (22 Prozent), viel wahrscheinlicher hingegen ist eine leicht zu warme bis zu warme Witterungsphase (42 Prozent) oder eine nasskalte Periode (36 Prozent). Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich die leicht zu warme Witterungsphase im Zeitraum zwischen dem 20./25. November, wobei die Temperaturtendenz bis zum 25. November leicht rückläufig ist. So liegt das Temperaturspektrum am 20. November zwischen +5/+15 Grad (Mittelwert +9 Grad) und am 25. November zwischen -1/+10 Grad (Mittelwert +6/+7 Grad). Wie kommen die kühleren Varianten zustande? Diese Varianten sind getriggert mit einer simulierten Hochdruckblockade auf dem Atlantik, auf dessen Rückseite (östliche Seite) die kalten Luftmassen aus nördlichen Richtungen über Mitteleuropa abtropfen können. Aber wie oben bereits erwähnt sind die Wahrscheinlichkeiten hierfür zum heutigen Stand gering. Da die Wettermodelle nach dem 20. November noch differenziert sind und die daraus resultierende Großwetterlage entsprechend unsicher, erfolgt heute Abend gegen 20:45 Uhr ein Update dieser Wetterprognose.
Update:
Nach beiden Wettermodellen ging der Trend im Tagesverlauf in Richtung Zonalisierung, so dass eine Westwindwetteroption nicht die unwahrscheinlichste Variante ist. Was bedeutet das? Mit einem Kaltluftausbruch über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland zwischen dem 20./23. November wird die Wetteraktivität auf dem Atlantik "angefeuert" und teils kräftige Tiefdrucksysteme können entstehen. In den aktuellen Simulationen schafft es die atlantische Frontalzone sich zeitweise mit windigen und wechselhaften Wetter bis zum 22./24. November nach Deutschland durchzusetzen. Warmes Vorderseiten- und teils kühleres Rückseitenwetter wären die wahrscheinlichsten Varianten hieraus. Für die Jahreszeit aber weiterhin zu warm, wenngleich der Temperaturtrend zum 25. November normalisierend ist (Mittelwert von +6/+7 Grad)

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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