Bis zum Montag wird es zunehmend wechselhaft, nasskalt und windig. Ab Dienstag können mit Werten zwischen +0/+5 Grad die Temperaturen weiter zurück gehen, so dass die Schneefallgrenze auf bis 500-600 Meter herunter absinken kann. Darüber hinaus befindet sich Deutschland mitten in der Frontalzone, so dass das nasskalte, äußerst wechselhafte und windige Wetter noch bis zum 13. Februar nahezu gesichert anhalten wird. Darüber hinaus zeigen sich, wie in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, vermehrte Unsicherheiten. So resultieren ab dem 13. Februar unterschiedliche Varianten in den Simulationen der Wettermodelle. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so hat auch im zweiten Februar-Drittel der Winter nicht den Hauch einer Chance. Denn hier baut sich nach dem 13. Februar ein Trog über den Azoren auf, so dass Deutschland in den Bereich der "Vorderseite" des Troges kommt. Anders ausgedrückt führen südliche Winde zu einem Fortbestand der für die Jahreszeit deutlich zu milden Witterung. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so steckt Mitteleuropa mehr oder minder in einem "Tiefdrucksumpf", bei der Starkwindereignisse weiterhin nicht unwahrscheinlich sind. Dabei kann die atlantische Frontalzone bis weit in den osteuropäischen Bereich vordringen, so dass das Azorenhoch auf dem Atlantik seine Chancen bekommen wird, sich gen Norden aufzuwölben. Das wäre in der Tat ein Ansatz um das bislang eingefahrene Zirkulationsmuster zu ändern. Ob das für winterliche Verhältnisse noch im zweiten Februar-Drittel reichen wird, bleibt mal dahin gestellt. Das Warming in der Stratosphäre verändert sich nun kaum mehr und bleibt im wesentlichen mit seinem Höhepunkt am Samstag mit bis +4 Grad bestehen. Auswirkungen auf die unteren Luftschichten ergeben sich möglicherweise erst 4-9 Tage später (12./17. Februar), so dass die unterschiedlichen Simulationen der Wettermodelle durchaus darauf zurückzuführen sind, da jedes Wettermodell das Warming anders interpretiert. Weitere Schwankungen - sowohl in die eine als auch andere Richtung - sind in den kommenden Tagen zu erwarten. Auffällig ist und bleibt dabei das bestreben der Hochdrucksysteme gen Polregion zu ziehen. Das würde in letzter Konsequenz ein Polarwirbelsplitt in der zweiten Februar-Hälfte noch einmal deutlich wahrscheinlicher machen. Zusammenfassend bleibt alles wie gehabt - nasskalt, wechselhaft und wenig winterlich. Ab der Monatsmitte gibt es größere Unsicherheiten, wobei auch im darauf folgenden Zeitraum noch kein wesentlicher Wintereinbruch zu erkennen ist - lediglich Signale deuten es an, die sich aber in den kommenden Tagen erst noch bewahrheiten müssen. Gegen 20:30 Uhr erfolgt eine Aktualisierung von diesem Wettertrend.
Update:
Alles bleibt wie gehabt. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so fällt das zweite Februar-Drittel mild und somit wenig winterlich aus. Das amerikanische Wettermodell hat Ansätze zur Zirkulationsänderung, was die winterlichen Optionen ab dem 15. Februar erhöht. Die Kontrollläufe simulieren mehrheitlich ein nasskaltes zweites Februar-Drittel.

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