Mittlerweile festigt sich ein möglicher Wintereinbruch zwischen dem 5./10. Dezember in den Simulationen der Wettermodelle mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent oberhalb 500 Meter und 50 Prozent in tieferen Lagen. Die Simulationen des amerikanischen und europäischen Wettermodells differenzieren sich jedoch noch in der Bandbreite des Kaltluftvorstoßes. Seit Tagen konstant zeigt sich das europäische Wettermodell - demnach keilt das Hoch auf dem Atlantik ab dem 5. Dezember nach Norden in Richtung Grönland auf, so dass auf dessen Rückseite mit einem kräftigen Tiefdrucksystem über Skandinavien eine meridionale Grundströmung eingeleitet wird. Dabei gelangen sehr kalte Luftmassen arktischen Ursprungs über die Nordsee nach Deutschland, so dass Dauerfrost und teils kräftige Schneefälle bis in tiefere Lagen äußerst wahrscheinlich sind. Anders sieht es heute - wieder einmal - das amerikanische Wettermodell. Zunächst eine ähnliche Entwicklung wie bei den Europäern - Kaltluftvorstoß mit Schneefall am 5./7. Dezember. Im weiteren Verlauf kann sich das Hoch auf dem Atlantik nicht behaupten und verlagert sich über Mitteleuropa, was vielfach neblig-trübes aber trockenes Wetter in tieferen Lagen und sonniges Wetter in höheren Lagen zur Folge haben wird (Inversionswetterlage). Die Temperaturen würden demnach im Süden - je nach Nebelauflösung - auf -2/+3 Grad steigen, während im Norden +2/+7 Grad zu erwarten sind. Eine mögliche Schneedecke wäre im Norden also nur von kurzer Dauer. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich den winterlichen Wettertrend im Zeitraum zwischen dem 5./10. Dezember. So liegt das Temperaturspektrum am 7. Dezember zwischen -3/+5 Grad und erreicht im Süden einen Mittelwert von +1 Grad und +3 Grad im Norden. Am 9. Dezember liegt der Mittelwert im Norden bei +1 Grad und im Süden bei -1 Grad. Das Langfristmodell geht im Norden von einem normalen, im Süden von einem leicht zu kalten und entlang der Alpen von einem deutlich zu kalten Wetter im Dezember aus. Die Niederschlagserwartung wird negativ simuliert, so dass im Dezember demnach noch eine Hochdruckphase erwartet wird, was auch die teils negative Temperaturbilanz im Süden erklärt. Im Laufe des Abends erfolgt eine Aktualisierung von diesem Wettertrend.
Update:
Konstant bleiben die Simulationen auf eine winterliche Wetterlage des europäischen Wettermodells zwischen dem 5./10. Dezember. Das amerikanische Wettermodell schwankt weiterhin zwischen einer nasskalten bis winterlichen Variante. Das Temperaturspektrum liegt am 7. Dezember zwischen -4/+5 Grad bei einem Mittelwert von +2 Grad.

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