Das Strömungsmuster ist nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle im ersten November-Drittel weiterhin dynamisch geprägt. In der Stratosphäre zeigt sich der Polarwirbel zum 3. November mit -72 Grad "Kerntemperatur" extrem gut ausgeprägt und zentralisiert positioniert. Um den Polarwirbel herum nimmt der Jetstream eine zunehmend geradlinige Form an, besonders unterhalb von Grönland ist dieser bereits zum 2. November gut ausgebildet und erreicht in der Spitze bis zu 300 km/h. Was bedeutet das für das Wetter in Deutschland? Zunächst kann sich zum Beginn des November mit höherer Wahrscheinlichkeit die Südwest- bis Südwetterlage behaupten, könnte jedoch zum 4./6. November in eine West- bis Nordwestwetterlage kippen und die atlantische Frontalzone bestimmt mit abwechslungsreichen und kühlen Wetter das Wettergeschehen in Deutschland. Sollte sich über Skandinavien ein Tiefdruckwirbel manifestieren können, so besteht auch - wenngleich mit 28 Prozent geringen Wahrscheinlichkeit - die Möglichkeit zu Schnee-, bzw. Graupelschauern nach dem 5./7. November. Da die Dynamik auf dem Atlantik weiterhin hoch bleibt, ist ein ernsthafter Wintereinbruch im ersten November-Drittel unwahrscheinlich.

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