Ein Tiefdrucksystem nach dem anderen "rennt" vom Atlantik her kommend gegen das Hochdrucksystem im Osten an um letzten Endes doch daran zu scheitern indem es nach Norden in Richtung Skandinavien abzieht. Deutschland liegt mit einer kräftigen Süd- bis Südwestströmung zwischen beiden Systemen. Die Folge daraus ist noch bis zum 25. Oktober ungewöhnlich warmes und wechselhaftes Wetter. Auch darüber hinaus steigt die Wahrscheinlichkeit für einen überwiegenden verbleib der Süd- bis Südwestwetterlage zwischen dem 25-30. Oktober, bedingt durch den gut ausgebildeten Kältepol zwischen Kanada - Grönland - nördl. Skandinavien. Interessant sind die Simulationen vom Polarwirbel zum 25./26. Oktober, dessen Zentrum in der Stratosphäre mit -72 Grad zwischen Grönland und dem nördlichen Skandinavien liegt. Das hat zur Folge, dass die Wetterdynamik weiter ansteigen wird, da auch in tieferen Luftschichten kalte Luft in Richtung warmen Atlantik transportiert wird. Der Jetstream hat zum Monatsende hin eine gut ausgebildete und vor allem breite Struktur und verläuft mit einer Linie zwischen Neufundland und England exakt auf der Linie, welche es der atlantischen Frontalzone ermöglichen wird, sich bis nach Mitteleuropa durchzusetzen. Zusammenfassend deutet heute vieles darauf hin, dass das Wetter zum Monatswechsel dynamisch wechselhaft und windig wird. So ist es auch nicht verwunderlich, dass z.B. das amerikanische Wettermodell auch die ersten Schnellläufer zum Monatswechsel simuliert.

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