Die teils sehr warme und wechselhafte Südwestwetterlage wird das Wettergeschehen bis zum 25./27. Oktober weitgehend beeinflussen. Dabei verschiebt sich die Hoch/Tief Achse etwas weiter nach Osten, so dass im Westen das Wetter einen wechselhafteren Charakter hat, als das im Osten der Fall sein wird. Abgesehen von teils gewittrigen Schauern sind aber keine intensiven Niederschläge in der kommenden Woche zu erwarten. Zwischen dem 25./31. Oktober zeigt sich in den Simulationen der Wettermodelle ein weiter aktiv dynamisches Wetter auf dem Atlantik, bei dem die Tiefdrucksysteme um den Kältepol zwischen Kanada und dem nördlichen Skandinavien kreisen (Zugbahn: Neufundland - Island/England - Skandinavien). So lange das der Fall ist, ist ein Fortbestand der Südwestwetterlage über Mitteleuropa wahrscheinlich, jedoch deuten schon einige Varianten darauf hin, dass zum Monatswechsel sich das Tiefdruckzentrum in Richtung Skandinavien verlagern könnte. Als Folge daraus ergeben sich zwei Varianten - die kühle, teils nasskalte Nordlage (Troglage) mit blockierendem Hoch auf dem Atlantik oder das Tief zieht das Hoch mit, so dass es sich über Mitteleuropa positionieren kann. Im Grunde ein spannender Verlauf, da zwischen Erhaltungsneigung und Ausgleichsverhalten entschieden wird. Das Langfristmodell neigt in seiner aktuellen Simulation für den November eher zum Ausgleichsverhalten mit einem zu trockenen und leicht zu warmen Wettertrend. Auch der Deutsche Wetterdienst zeigt in seiner aktualisierten Langfristprognose mit 18 Prozent eine zu kalte, mit 28 Prozent eine normale und mit 54 Prozent eine zu warme Wahrscheinlichkeit für das Wetter im Herbst 2013.

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