Wetter Sommer 2015 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter Sommer 2015 - Wetterprognose vom 11. August

Die bisherige Hochdruckkonstellation zwischen dem Azorenhoch und dem Hoch über dem östlichen Europa, bzw. Skandinavien schwächt sich nach der aktuellen Wettervorhersage zum kommenden Wochenende ab, so dass zwischen beiden Systemen eine Lücke entstehen kann, welche in Teilen die atlantische Frontalzone für sich ausnutzen kann. So zeigt sich im Zeitraum 15./18. August voraussichtlich ein deutlich wechselhafterer Wettercharakter bei zurückgehenden Temperaturen. Wie kühle kann es werden? Nach den aktuellen Simulationen schwanken die Werte - je nach Niederschlagssituation, bzw. Sonnenscheindauer - zwischen +15/+20 Grad, bzw. +20/+25 Grad, örtlich auch bis +27 Grad. Im Zeitraum darüber hinaus simuliert das amerikanische Wettermodell ein erneutes Erstarken des Hochdrucksystems über dem skandinavischen Raum, welches im Wesentlichen im Zeitraum 16./22. August drei Wettervarianten zulassen kann. Zum einen eine Wetterlage, welcher der aktuellen recht ähnlich ist - hoch sommerlich warm bei einer mäßigen Neigung zu Schauern und Gewittern. In einer weiteren Variante kann das Hochdrucksystem von Süden her "unterwandert" werden, was über Mitteleuropa häufiger zu sog. Vb-Wetterlagen führen kann (Mittelmeertief). In Folge einer solchen Variante wäre mit teils kräftigen und länger andauernden Niederschlägen über den südlichen Gebieten zu rechnen bei einem mäßig warmen Temperaturniveau. In der dritten Variante fehlt dem Hoch über Skandinavien die "Unterstützung", so dass die atlantische Frontalzone durchaus die Möglichkeiten erhält, eine Veränderung des Zirkulationsmusters herbeizuführen. Eine windige, wechselhafte und kühle bis mäßig warme Westwetterlage wäre hieraus am wahrscheinlichsten. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist die Hochdruckbrücke über Mitteleuropa die wahrscheinlichste Variante, welche den Sommer - in Teilen auch Hochsommer - noch bis in das letzte August-Drittel hinein verlängern kann. Die Kontrollläufe stützen im Zeitraum 15./18. August einen Temperaturrückgang auf Jahreszeit-typische Werte mit einer darüber hinaus langsam ansteigenden Temperaturtendenz (+1/+3 Grad über dem langjährigen Mittelwert). So liegt das Temperaturspektrum am 18. August zwischen +17/+28 Grad (Mittelwert: +21 Grad über dem Norden, sonst +22/+23 Grad) und am 23.August zwischen +15/+30 Grad (Mittelwert: +19 Grad über dem Norden, +22 Grad über dem Westen und +23/+24 Grad über dem Süden und Osten). Die Niederschlagsneigung ist nach den Kontrollläufen von Nord nach Süd und Ost nach West erhöht. Anders formuliert bestätigt sich auch in den heutigen Simulationen die Möglichkeit zu einer Umstellung der bisherig hoch sommerlichen Wetterphase im Zeitraum nach dem 15. August - wie nachhaltig diese sein wird, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
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Wetter Sommer 2015 - Wetterprognose vom 10. August

Die hoch sommerlichen Temperaturen bleiben nach der aktuellen Wettervorhersage bis zum kommenden Wochenende weitgehend erhalten - ebenso wie die teils kräftigen Schauer und Gewitter, welche örtlich auch Unwetterpotential erreichen können. Zum kommenden Wochenende zeigt sich mit einem zurückweichenden Hoch nach Osten ein höherer Einfluss der atlantischen Frontalzone, welche im Zeitraum 15./18. August vermehrt das Wetter über Deutschland beeinflussen kann. Im gleichen Zeitraum gelingt es dem Hoch nach der Simulation des amerikanischen Wettermodell sich über den skandinavischen Raum zu positionieren und hält durch diese Position die atlantische Frontalzone in "Schach", so dass sich im Zeitraum vom 18./23. August zwischen dem Hoch über Skandinavien und dem Azorenhoch eine neuerliche Hochdruckbrücke ausbilden könnte. In einer weiteren Variante zeigt sich eine erhöhte Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik, was über kurz oder lang zu einer Veränderung des hoch sommerlichen Zirkulationsmusters führen kann. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist die Wetterentwicklung ähnlich der des amerikanischen Wettermodells, allerdings mit deutlich weniger dynamischen Voranschreiten der atlantischen Frontalzone, so dass die Niederschlagsneigung im Zeitraum 15./18. August geringer und die Temperaturen höher ausfallen können. Klar ist aber nach beiden Simulationen, dass zum Wochenende eine höhere Wahrscheinlichkeit für Niederschläge bei zurückgehenden Temperaturen gegeben ist. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich einen sich normalisierenden Temperaturtrend im Zeitraum nach dem 14./15. August. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 16. August zwischen +13/+30 Grad (Mittelwert: +20/+21 Grad über dem Norden und Westen, +22 Grad über dem Süden und bis +25 Grad über dem Osten) und am 21. August zwischen +15/+29 Grad (Mittelwert: +20 Grad über dem Norden, +22 Grad über dem Westen und +23/+24 Grad über dem Süden und Osten). Anders formuliert neigt sich die hoch sommerliche Phase zur Monatsmitte mit höherer Wahrscheinlichkeit ihrem Ende entgegen und nachfolgend zeigen sich wieder Jahreszeit-typische Temperaturwerte (die aktuellen Temperaturen sind in etwa um +3/+6 Grad, teilweise bis zu +8 Grad zu hoch). Deutlicher wird die Möglichkeit einer Umstellung anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+16) / normal (+17/+23) / zu warm (>+23), welche am 20. August bei 30/35/35 und am 25. August bei 35/40/25 liegen und ein breites Entwicklungsspektrum der Temperaturwerte - sowohl in die kühle, als auch zu warme Richtung - aufzeigen. Im Kern wird es darauf ankommen, ob sich im Zeitraum nach dem 18. August das Hochdrucksystem wieder stabilisieren kann, oder ob die atlantische Frontalzone mit einer Westwindzirkulation die dominierende Rolle übernehmen kann.

Wetter Sommer 2015 - Wetterprognose vom 9. August

Die Neigung zu Schauern und Gewittern bleibt mit der südwestlichen Strömung nach der aktuellen Wettervorhersage voraussichtlich bis zum Ende der kommenden Woche erhalten, wobei der Schwerpunkt sich zunehmend auf die südlichen und südwestlichen Landesteile verlagern kann - die Temperaturen bleiben im gesamten Wochenverlauf überwiegend im sommerlichen bis hoch sommerlichen Bereich. Im Zeitraum zwischen dem 13./17. August kann sich nach dem amerikanischen Wettermodell voraussichtlich die Hochdruckzelle über dem skandinavischen Raum behaupten, wobei die Hochdruckbrücke zwischen dem Skandinavien- und dem Azorenhoch eine Schwächung aufweist, welche Tiefdruckausläufer ausnutzen können (15./18. August). In Folge daraus kann in diesem Zeitraum die Schauer- und Gewitterneigung - insbesondere über dem Westen und Südwesten hoch bleiben - an dem sommerlichen bis hoch sommerlichen Temperaturniveau ändert sich aber zunächst noch wenig. Eher das Gegenteil könnte der Fall sein, wenn man den Zeitraum darüber hinaus betrachtet. So kann sich demnach eine erneut stabile Hochdruckverbindung zwischen dem Azoren- und Skandinavienhoch aufbauen, was den Hochsommer bis in das letzte August-Drittel verlängern könnte. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich auch hier zum nächsten Wochenende eine Schwächung der Hochdruckverbindung, welche im weiteren Verlauf mit einen Hoch über Skandinavien wieder an Kraft und Einfluss auf das Wetter über Deutschland gewinnen kann. Wie weit können die Temperaturen zurückgehen? Geht es nach den Kontrollläufen, so zeigt sich nach der erneut warmen bis heißen Woche zum 16. August hin eine Normalisierungstendenz der Temperaturwerte gegenüber dem Jahreszeit-typischen Wert ab. So liegt das Temperaturspektrum am 16. August zwischen +13/+31 Grad (Mittelwert: +25 Grad über dem Osten, sonst +20/+21 Grad) und am 22. August zwischen +14/+28 Grad (Mittelwert: +20 Grad über dem Norden, sonst +22 Grad). Wie wahrscheinlich ist diese Normalisierungstendenz? In den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+16) / normal (+17/+23) / zu warm (>+23) zeigt sich der erweiterte Temperaturtrend zum 18. August mit 45/30/25 und am 24. August mit 30/25/45 noch in einem breiterem Entwicklungsspektrum. Das Langfristmodell simuliert für den August mit einer Abweichung von +0,5/+2 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert nun für weite Teile von Deutschland einen zu warmen Temperaturverlauf, welcher über dem Norden mit -0,5/+0,5 Grad auch normal und mit bis +3 Grad über dem Osten deutlich zu warm verlaufen kann.

Wetter Sommer 2015 - Wetterprognose vom 8. August

Die Wettermodelle simulieren in den kommenden Tagen eine erhöhte Neigung für Schauer und Gewitter, welche in ihrer Intensität, Regionalität und Zugbahn von unterschiedlichem Charakter sein können. Der Grund für die Zunahme der Schauer und Gewitter ist die Verlagerung des Hochdrucksystems über Mitteleuropa etwas nach Osten, so dass aus südlichen bis südwestlichen Richtungen der Zustrom von feucht-warmer, teils schwül-heißer Luftmassen erfolgen kann. Im Zeitraum zwischen dem 12./17. August kann sich das Hoch über dem östlichen Europa wieder weiter nach Westen verlagern und positioniert sich zum 14. August zwischen Skandinavien und dem östlichen Europa, so dass die Grundströmung auf südöstliche Richtungen drehen kann. Anders ausgedrückt bleibt der sommerliche bis hoch sommerliche Grundcharakter mit höherer Wahrscheinlichkeit bis zur Monatsmitte erhalten. Erst im Zeitraum darüber hinaus zeigen sich Ansätze für eine erhöhte Tiefdruck-Dynamik auf dem Atlantik, welche durchaus Möglichkeiten für eine Veränderung des Zirkulationsmusters aufweisen kann - aktuell sind diese allerdings noch in der "Simulationsminderheit" und somit weniger wahrscheinlich als ein normaler bis zu warmer Temperaturverlauf bis zum 20. August. Denn geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so kann die Hochdruckverbindung zwischen dem Azoren- und Skandinavien-, bzw. osteuropäischen Hochdrucksystem aufrecht erhalten werden, so dass kühlere und wechselhaftere Phasen zwar nicht ausgeschlossen werden können, aber nach dieser Simulation nur von kurzer Dauer sein werden (17./19. August). Darüber hinaus zeigt sich nach dem amerikanischen Wettermodell bereits der nächste Hochdruckaufbau über Mitteleuropa, so dass der hoch sommerliche Wettercharakter auch bis in das letzte August-Drittel hinein wirken kann. Das europäische Wettermodell simuliert eine ähnlich sommerliche Variante, so dass eine kühlere Phase zum 18./19. August nicht gänzlich auszuschließen ist, aber zum heutigen Stand nur von kurzer Dauern sein kann. Deutlicher wird das anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), welche am 15. August mit 5/40/60, am 18. August 45/20/35 und am 23. August 35/20/45 eine höhere Wahrscheinlichkeit für hoch sommerliche Temperaturen bis zur Monatsmitte aufweisen mit anschließend möglicher Abkühlung und im weiteren Verlauf wieder mit einer ansteigenden Temperaturtendenz.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +2,4 +1,3 +0,0 172 l/m² - normal

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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