Wetter Pfingsten 2014 – Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter an Pfingsten 2014 - Wettertrend vom 28. Mai

  • M. Hoffmann
Zwischen dem 1./7. Juni bleibt das Wetter voraussichtlich wechselhaft, wobei der Temperaturtrend als positiv zu bewerten ist. Im Zeitraum um Pfingsten ergeben sich auch nach den heutigen Simulationen der Wettermodelle im wesentlichen drei Möglichkeiten. Zum einen ein Hoch westlich von Europa in einer aufgestellten Nord-Süd-Achse, bei der relativ kühle Luftmassen aus Norden nach Deutschland geführt werden können - das entspricht auch der sog. Wettersingularität der Schafskälte, welche statistisch betrachtet sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 4./20. Juni auftreten kann. Die zweite Variante ist eine Hochdruckbrücke von den Azoren über Mitteleuropa bis über das westl. Russland, bzw. Skandinavien. Je nach Position dieser Hochdruckbrücke kann sich eine Südwest- oder Nordostwetterlage einstellen. Ist diese südwestlich ausgerichtet so kann es im Nordwesten tendenziell kühler und wechselhafter sein, als das im Südosten der Fall ist. Ist sie hingegen nordöstlich ausgerichtet, so ist es genau umgekehrt - im Südosten wechselhafter und kühler als im Nordwesten. Die dritte Variante ergibt sich aus dem gescheiterten Versuch, eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa aufzubauen. Es entsteht vor Europa eine Lücke zwischen dem Azorenhoch und dem Hoch zwischen Grönland und Skandinavien, so dass sich daraus ein Trog vor Mitteleuropa bilden kann. Auf dessen Vorderseite würde es mit einer südlichen Strömung sehr warm werden - schwenkt dieser jedoch nach Osten durch, so könnte Deutschland auch auf die kühle und wechselhafte Rückseite gelangen. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich einen trockenen und warmen Wettertrend im Norden, was im wesentlichen dem hohen Luftdruck zu verdanken ist. Anders die Situation im Süden - hier geht der Trend zu warmen, aber deutlich wechselhafteren Wetter. In Wahrscheinlichkeiten kann zum heutigen Stand das Wetter an Pfingsten in etwa wie folgt ausgedrückt werden: kühl und wechselhaft 29 Prozent, warm und wechselhaft 39 Prozent warm und trocken 32 Prozent.

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Wetter an Pfingsten 2014 - Wettertrend vom 27. Mai

  • M. Hoffmann
Spannung zum Wetter an Pfingsten. Die Wettermodelle simulieren bis zum 5./7. Juni weiterhin eine gradientenschwache Wetterlage über Mitteleuropa, bei der die Dynamik weitgehend "einschläft". Sollte das passieren, so ist eine Rückkehr zur gewohnten West-Ost Zirkulationsstruktur als schwierig zu bewerten, so dass zum heutigen Stand im wesentlichen drei Wetterlagen vor, bzw. über Pfingsten möglich sind. Zum einen ist eine nördlich verlagerte Hochdruckbrücke möglich, wobei ein zentrales Mittelmeertief eine gewichtige Rolle spielen könnte. In Folge daraus wäre das Wetter mit einer Ost- bis Nordostströmung zwar überwiegend warm (+23/+28 Grad), jedoch ist besonders im Süden ein höheres Niederschlagsrisiko zu erwarten. In der zweiten Variante "keilt" das Azorenhoch gen Norden auf und lässt auf seiner Ostseite Tiefdrucksysteme nach Süden abtropfen - je nach Position des Hochdrucksystems könnte Deutschland in eine kühle Nordströmung gelangen (Schafskälte: +13/+20 Grad). Die dritte Variante zeigt ein gut ausgebildetes Skandinavienhoch, so dass Deutschland überwiegend in eine warme (+20/+27 Grad) und trockene Ostströmung gelangen kann. Welche dieser Varianten ist zu Pfingsten wahrscheinlicher? Zum heutigen Stand ist es eher eine warme Wetterlage. Die Kontrollläufe bestätigen den positiven Temperaturtrend (Mittelwert des Spektrums zwischen +20 im Norden und +25 Grad im Süden), wenngleich die Niederschlagserwartung im Süden deutlich höher als im Norden ist. Geht es also nach den Kontrollläufen, so ist die erste Variante wahrscheinlicher. In Verhältnissen zueinander ausgedrückt: Warm und wechselhaft 39 Prozent, warm und trocken 35 Prozent, kühl und wechselhaft 26 Prozent.

Wetter an Pfingsten 2014 - Wettertrend vom 26. Mai

  • M. Hoffmann
Für die ersten Juni-Tage simulieren die Wettermodelle grundsätzlich noch verschiedene Varianten. Der Temperaturtrend zeigt nach den sog. Kontrollläufen ab dem 2. Juni vorsichtig nach oben. Insbesondere das amerikanische Wettermodell zeigt dabei Lösungen und Varianten, welche über Pfingsten in den sommerlichen Temperaturbereich gehen. Von der Wettersingularität der sog. Schafskälte, welche häufig zwischen dem 4./20. Juni auftreten können, ist demnach zu Pfingsten nur wenig zu erkennen. In der Großwetterlage zeigt sich im Zeitraum zwischen dem 7./10. Juni mit einer nördlich verlagerten Hochdruckbrücke zwischen den Azoren und Skandinavien und einem gradientenschwachen, aber umfangreichen Tiefdrucksystem über Portugal. Deutschland würde somit eine Süd-, später Nordost- bis Ostlage geraten, wobei gerade das Tief im Süden auch feuchte Luftmassen nach Deutschland transportieren könnte. Welche weiteren Varianten gibt es? Die Hochdrucksysteme über dem Norden von Europa sind auffällig und in den vergangenen Simulationen zeigte sich insbesondere das Azorenhoch bestrebt, sich gen Norden aufzuwölben. Sollte das passieren, so könnte sich die Schafskälte mit auf der östlichen Seite des Hochdrucksystems "abtropfenden" Tiefdrucksystemen eine wechselhafte und kühle Nordwest- bis Nordkomponente einstellen. Anders ausgedrückt sind sommerliche und nicht ganz trockene Verhältnisse zum heutigen Stand an Pfingsten (8./9. Juni) mit knapp 35 Prozent wahrscheinlicher, als andere Varianten.

Wetter an Pfingsten 2014 - Witterungstrend vom 15. Mai

  • M. Hoffmann
Zwar stellt sich für das letze Mai-Drittel voraussichtlich eine stabile Großwetterlage ein, die jedoch zum Ende des Monats wieder zu kippen droht. Entscheidend für die ersten Tage im Juni wird sein, ob sich der hohe Luftdruck über dem skandinavischen Raum behaupten kann, oder ob es dem Zirkulationsmuster gelingt, wieder für normale Verhältnisse zu sorgen. Das Langfristmodell simuliert für den Juni weitgehend normale Wetterverhältnisse, welche im Norden, bzw. Nordosten eine geringere und im Süden höhere Niederschlagserwartung aufweist. Das entspricht in etwa der Großwetterlage mit einem Hochdrucksystem über dem nördlichen, bzw. nordöstlichen Europa, bei der zwischen England, Frankreich und der Mittelmeerregion Tiefdruckausläufer vordringen können. Die Grundströmung käme in diesem Fall aus südöstlichen Richtungen und hätte eine weitgehend warme Tendenz. Da Pfingsten genau in die Wettersingularität der sog. Schafskälte fällt, sind zum heutigen Stand sowohl warme, normale und auch kühle Varianten an Pfingsten gleichermaßen möglich. In den kommenden Tagen werden die Witterungstrends und Wettertrends für das Wetter an Pfingsten zunehmend regelmäßiger erfolgen.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +8,81 +2,45 +1,71 367 l/m² - zu trocken


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