Am heutigen Mittwoch wird das Wetter nicht langweilig. Ein Sturmtief zieht über die Nordsee und beeinflusst dabei das Wetter über Deutschland. So ist insbesondere entlang der Küstenregionen von Nord- und Ostsee und über exponierten Lagen der Mittelgebirge mit Sturmböen von bis zu 100 km/h und mehr zu rechnen. In tieferen Lagen sind Spitzenwindgeschwindigkeiten von 40 bis 80 km/h möglich, wobei der Wind in Richtung Süden an Kraft und Intensität verliert. Zum Wind gesellt Niederschlag, welcher bereits im Verlauf des Vormittages Ostdeutschland erreichen wird. Ab den späten Nachmittags- und Abendstunden greift ein weiteres Niederschlagsband auf Deutschland über und sorgt voraussichtlich entlang eines breiten Streifens zwischen Saarbrücken und Dresden für ergiebige Niederschläge. Die Temperaturen erreichen meist Werte zwischen +14 bis +18 Grad. So ist der 13. September ein Tag, an dem Unwetter nicht auszuschließen sind (Windprognose | Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht).

Windprognose für den 13. September 2017

Wo ist der Sturm am stärksten? Mehr Details in der Windprognose

Herbstlich mit viel Regen

Am Donnerstag, den 14. September, gelangt Deutschland allmählich auf die Rückseite des nach Osten abziehenden Sturmtiefs. So lässt der Wind im Tagesverlauf nach, kommt aber weiterhin stark bis mäßig, in Böen teils noch stürmisch aus westlichen Richtungen. Bei starker Bewölkung ist häufig mit Regenfällen zu rechnen, welche im Schwerpunkt über Süddeutschland auch den ganzen Tag über andauern können. Mit Werten zwischen +8 bis +14 Grad bei Dauerregen, bzw. +14 bis +18 Grad in den Regenpausen sind die Temperaturen eher dem Herbst zuzuordnen.

Am Freitag folgt dann das klassische und zu Schauern neigende Rückseitenwetter nach. So ist im Schwerpunkt über dem Westen und Norden immer wieder mit Schauern unterschiedlichster Intensität zu rechnen, während es über dem Osten und Südosten überwiegend trocken bleiben kann. Zwischen den Schauern sind auch immer wieder sonnige Momente möglich, welcher häufiger über dem Norden und Bayern auftreten können. Die Temperaturen verändern sich mit +14 bis +18 Grad bei einem schwachen Wind aus südwestlichen Richtungen gegenüber den Vortagen kaum.

Wechselhaftes Septemberwochenende

Nein, das Tiefdrucksystem zieht nicht schnell genug ab und sorgt auch am kommenden Septemberwochenende noch für eine rege Schauerneigung über Deutschland. Dazu gibt es immer wieder auch sonnige Lücken, welche am Samstag und Sonntag häufiger über dem Norden vorkommen können. Die Temperaturen verändern sich mit +13 bis +18 Grad kaum und der schwache Wind kommt am Samstag aus südwestlichen und am Sonntag aus westlichen Richtungen.

Wechselhafter Start in die neue Septemberwoche

Das Wetter bleibt sich auch in der neuen Septemberwoche treu und sorgt bei wechselnder Bewölkung sowohl am 18. als auch am 19. September für eine erhöhte Schauerneigung, welche zum heutigen Stand am Montag noch am höchsten einzustufen ist. Die Temperaturen verändern sich mit +13 bis +18 Grad kaum.

So liegen die Temperaturen in den kommenden Tagen etwa um 2 bis 5 Grad unter dem langjährigen Mittelwert im zu kühlen Bereich. Ob das so bleibt, oder ob sich im letzten Septemberdrittel 2017 eine stabile Hochdruckwetterlage durchsetzen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Herbst und Winter 2017/2018.

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