Ein Tiefdrucksystem sorgt heute über Deutschland für starke bis wechselnde Bewölkung und zeitweilige Niederschläge, welche bis zum Nachmittag zu einer Linie westlich von Berlin und Stuttgart vorankommen und bis zum Abend auch die östlichen Landesteile erreichen können. Der Wind kommt böig aus südwestlichen Richtungen und lässt die Temperaturen auf +15 bis +20 Grad ansteigen, wobei über dem Osten örtlich auch bis +23 Grad möglich sind.

Schauerwetter

Am 12. September sorgt ein Tiefdrucksystem zwischen der Nord- und Ostsee für ein Wechselspiel aus Sonne und Wolken und zeitweiligen Regenschauern, wobei es über den östlichen Landesteilen auch längere Zeit stark bewölkt bleiben kann (östlich von Berlin - München). Der Wind bleibt böig und dreht allmählich auf westliche Richtungen, was die Temperaturen erneut auf +15 bis +20 Grad ansteigen lassen kann. Lediglich entlang des Alpenrandes und über dem Südosten kann es mit +14 bis +18 Grad auch kühler sein.

Regen und Sturm

Am 13. September rauscht vom Atlantik das nächste Tiefdrucksystem in Richtung Nordsee. Die Tiefdruckaktivität ist entsprechend dynamisch, was vor allem über den Gebieten nördlich der Mittelgebirge die ersten stürmischen Windböen und über exponierten Lagen, sowie entlang der Küsten von Nord- und Ostsee auch den ersten Sturm im Herbst 2017 bringen kann. Simuliert werden Windgeschwindigkeiten von 30 bis 60 km/h und an der Küste von 40 bis 80 km/h und in Böen sind auch bis 100 km/h möglich. Zu dem Wind gesellen sich Niederschläge, welche tagsüber noch moderat, zum Abend und in der Nacht auf Donnerstag voraussichtlich entlang der Mainlinie (südlich der Mittelgebirge) auch unwetterartig ausfallen können. Die Temperaturen bleiben mit +15 bis +20 Grad nahezu unverändert.

Windprognose für den 13. September 2017

Windprognose für den 13. September: 54 kt entsprechen rund 100 km/h - mehr Details in der Windprognose

Rückseitenwetter

Am 14. und 15. September herrscht über Deutschland klassisches und zu Schauern neigendes Rückseitenwetter, wobei die Schauerneigung am Donnerstag höher als am Freitag einzustufen ist. Zwischendurch kommt hin und wieder auch die Sonne zum Vorschein, wobei auch hier die sonnigen Momente am Freitag höher als am Donnerstag sein können. Die Temperaturen gehen am Donnerstag bei einem ruppigen Wind aus westlichen Richtungen auf +14 bis +18 Grad zurück. Der Wind lässt am Freitag nach und die Temperaturen bleiben mit +14 bis +18 Grad nahezu unverändert in dem für die Jahreszeit leicht zu kühlen Bereich.

Wetterentwicklung zum kommenden Septemberwochenende noch unsicher

Für das kommende Wochenende berechnen die Wettermodelle noch unterschiedliche Varianten, welche sich in der Bandbreite von einem trocken und warmen Altweibersommer bis hin zu einem Italientief mit Dauerregen über dem Süden von Deutschland erstrecken. Im Detail muss hier noch abgewartet werden. Zum aktuellen Stand setzt sich das Tiefdrucksystem von der Mittelmeerregion her durch und könnte am Samstag vor allem über den südlichen Landesteilen für länger andauernden Regen sorgen. Am Sonntag ist bei meist starker Bewölkung in ganz Deutschland mit zeitweiligen Niederschlägen zu rechnen. Die Temperaturen erreichen bei Dauerregen nur Werte um +10 Grad, sonst sind +14 bis 18 Grad zu erwarten. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Herbst und Winter 2017/18.

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