Ein Regenband zieht heute um Tagesverlauf von Nord nach Süd und erreicht zu den späten Nachmittagsstunden die Mittelgebirge und in der Nacht auf Sonntag auch die Alpenregionen. So sind über Süddeutschland tagsüber durchaus sonnige Lücken möglich. Der Wind frischt auf und kommt etwa nördlich der Linie Köln und Dresden in Böen stark bis mäßig aus westlichen Richtungen. Über exponierten Lagen, sowie an der Küste von Nord- und Ostsee ist auch mit Sturmböen zu rechnen. Die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad und die Schneefallgrenze sinkt von 1.200 Meter bis zum Abend auf 500 bis 700 Meter ab.

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Stürmisch und ungemütlich

Am Sonntag liegt Deutschland am östlichen Gradienten eines Tiefdrucksystems über der Ostsee. Das sorgt für teils stürmische Windböen. Bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken (wobei die Wolken überwiegen) kommt es immer wieder zu Schauern, welche bei Temperaturen von +3 bis +9 Grad oberhalb etwa 700 bis 1.00 Meter als Schnee und darunter - je nach Intensität - Schnee-, Schneeregen-, Graupel- oder Regenschauer niedergehen können. Im Stau der Alpen können die Niederschläge auch länger andauernd und intensiver ausfallen.

Typisches Novemberwetter mit viel zu warmen Temperaturen
Typisches Novemberwetter mit viel zu warmen Temperaturen

Kaltstart in die neue Novemberwoche

Am 20. November überquert ein kleinräumiges Tiefdruckgebiet Norddeutschland und sorgt für eine rege Niederschlagsaktivität. Der Wind bleibt ruppig und kann örtlich über dem Westen und Nordwesten auch zu stürmischen Windböen führen. Der Wind führt mildere Luftmassen heran, was die Temperaturen über dem Westen auf +5 bis +10 Grad und über dem Osten auf +2 bis +7 Grad ansteigen lassen kann. Die Schneefallgrenze liegt anfangs noch zwischen 500 bis 700 Meter, steigt aber im Tagesverlauf auf 1.000 bis 1.500 Meter an.

Es wird spürbar wärmer

Ein Tiefdrucksystem zwischen Island und England läuft auf ein Hochdruckgebiet über der Mittelmeerregion auf und sorgt über Deutschland, Österreich und der Schweiz für eine südwestlich orientierte Grundströmung. In Folge daraus steigen die Temperaturen im Zeitraum vom 21. bis zum 24. november rasant an und können am 24. november Spitzenwerte von +10 bis +15 Grad und örtlich gar bis +17 Grad erreichen.

Niederschläge sind hauptsächlich noch am Dienstag zu erwarten, während von Mittwoch bis einschließlich Donnerstag die Niederschlagsneigung als gering einzustufen ist und erst am Freitag über dem Norden und Nordwesten ansteigende Tendenzen aufweist. Der Wind bleibt vor allem über dem Norden böig und kommt aus südlichen bis südwestlichen Richtungen. Gegen 13:00 Uhr erfolgt eine weitere Wetterprognose zum Winter 2017/18.

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