Der heutige Sonntag zeigt sich zum Tagesbeginn in fast ganz Deutschland noch sonnig, bevor sich zum Nachmittag über dem Westen mit zunehmender Bewölkung die Ausläufer eines Tiefdrucksystems bemerkbar machen können. Es bleibt aber bis in die späten Abendstunden weitgehend niederschlagsfrei. Mit dem Sonnenschein können die Temperaturen rasch auf frühlingshaft milde +13 bis +17 Grad ansteigen und örtlich über dem Westen und Südwesten bis +19 Grad erreichen.

Der 1. Mai wird nass

Bevor am Montagnachmittag das Tiefdruckgebiet mit seinen Wolken auch den Osten erreichen kann, scheint dort noch häufiger die Sonne. Über dem Westen und Süden beginnt der Tag meist mit Regen, wobei sich der Niederschlagsschwerpunkt auf eine Linie westlich von Bremen und dem Bayerischen Wald konzentrieren kann. Etwas kräftigere und auch länger andauernde Niederschläge sind etwa über den Gebieten südlich der Donau zu erwarten (Animation der Niederschläge). Mit dem Sonnenschein sind über dem Norden und Osten Temperaturen von +13/+18 Grad möglich, während es etwa südlich der Linie Köln - Berchtesgaden mit +6/+12 Grad deutlich kühler bleiben kann.

Ein Tiefdrucksystem nistet sich über Deutschland ein

Vom 2. bis 4. Mai liegt direkt über Deutschland ein Tiefdrucksystem und sorgt von Dienstag bis einschließlich Donnerstag für überwiegend starke Bewölkung, welche über dem Süden und Osten zwischendurch auch einmal auflockern und sie Sonne zum Vorschein kommen lassen kann. Ist das der Fall, steigen die Temperaturen rasch auf +14/+18 Grad, während mit starker Bewölkung und mit Temperaturen von +8/+13 Grad etwas kühlere Werte erreicht werden können. Der Wind kommt Anfang noch aus unterschiedlichen, dreht aber zum Donnerstag auf östliche Richtungen. Mit Regen ist auch zu rechnen, wobei die Niederschlagskonzentration mit teils kräftigen Niederschlägen entlang der Mittelgebirge, der Alpen und auch über dem Norden am höchsten einzustufen ist. Kurze Gewitter sind zum heutigen Stand von Dienstag bis Donnerstag nicht auszuschließen.

Am Freitag mehr Sonnenschein über dem Süden

Das Tiefdruckgebiet über Deutschland löst sich am Freitag allmählich auf und von Süden mehren sich die sonnigen Lücken. Anders die Situation über dem Norden - etwa nördlich der Mittelgebirge - wo noch häufig starke Bewölkung das Himmelsbild dominieren kann. Hin und wieder ist auch noch ein leichter Schauer nicht auszuschließen, wobei die Wahrscheinlichkeit hierfür im Tagesverlauf abnehmen kann. Die Temperaturen erreichen mit Hilfe des Sonnenscheins über dem Süden milde +14/+19 Grad, örtlich auch bis +21 Grad und bleiben mit Werten zwischen +11/+15 Grad über dem Norden etwas kühler. Kommen die Eisheiligen mit einer erneuten Kältewelle? Dieser Frage gehen wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Frühling und Sommer 2017 nach.

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