Nach einem kurzweiligen Temperaturanstieg im Verlauf der Woche, gehen die Temperaturen bereits zum kommenden Wochenende wieder zurück und können im Zeitraum bis zum 28. April erst einmal auf einem niedrigen Temperaturniveau verbleiben, welches gegenüber dem Jahreszeit-typischen Wert um 3/5 Grad kühler als "normal" ausfallen kann. Unter Umständen wären auch Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer nicht auszuschließen (s. Wetter April | Wetter Frühling).

Doch wie vermag sich das Wetter in den ersten Mai-Tagen entwickeln? Auch eine häufige Frage, welche uns derzeit häufiger gestellt wird: wie wird das Wetter am 5. Mai (Christi Himmelfahrt, Vatertag, Brückentag). Das Zirkulationsmuster zeigt sich mit einem Blockadehoch auf den Atlantik zwischen den Azoren und Grönland weitgehend in seiner normalen West Ost Struktur "gestört" und meridionalisiert über Mitteleuropa (Nord-Süd). Damit sich also etwas verändern kann, muss das Hochdrucksystem auf dem Atlantik eine andere Position einnehmen.

Geht es nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells, so zeigt sich eine relativ stabile Hochdruckblockade auf dem Atlantik bis zum 26. April, welche darüber hinaus nur langsam abgebaut werden kann. Anders formuliert ist eine Rückkehr zu einem "normalen" Zirkulationsmuster Anfang Mai sehr wahrscheinlich, wenngleich dieser Prozess nur zögerlich von statten gehen kann. Stabile Wetterverhältnisse sind demnach nicht in Aussicht gestellt.

Die Kontrollläufe simulieren bis zum 3. Mai einen zaghaften Temperaturanstieg, welcher mit seinem Mittelwert wieder Jahreszeit-typische Werte erreichen kann. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 2. Mai zwischen +7/+21 Grad bei einem Mittelwert von +13/+14 Grad. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+12) / normal (+13/+18) / zu warm (>+18), liegen am 28. April bei 70/25/5 und am 3. Mai bei 45/40/15 und verdeutlicht zum heutigen Stand die zaghaft positive Temperaturentwicklung in den ersten Mai-Tagen.

Das Langfristmodell simuliert in seiner heutigen Wetterprognose für den Mai eine Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+0,5 Grad im weitgehend normalen Bereich (Tendenz leicht zu kühl), bei einer - gegenüber dem Sollwert - leicht erhöhten Niederschlagsneigung über dem Süden.

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