Passend zur partiellen Sonnenfinsternis, deren Höhepunkt zwischen 10:35/10:47 Uhr erreicht sein wird, scheint heute vielerorts die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel. Lediglich im Westen, Norden und Südosten können eintrübende Wolkenfelder, bzw. Nebelfelder vorhanden sein (Wolkenradar). Im Tagesverlauf nimmt ganz im Norden die Bewölkung zu und ab den späten Abendstunden ist an den Küsten mit etwas Niederschlag zu rechnen. Die Temperaturen steigen mit viel Sonnenschein auf +10/+15 Grad, örtlich auch bis +17 Grad und können mit wechselnder, bzw. stärkerer Bewölkung im Norden auch unter der +10 Grad Marke liegen. Am Samstag, bzw. schon in der Nacht auf Samstag, weitet sich das Niederschlagsband von Norden nach Süden aus und erreicht zum Vormittag eine Linie Köln - Berlin. Gleichzeitig macht sich im Südwesten ein zweites Niederschlagsgebiet bemerkbar, so dass bis zum späten Nachmittag in ganz Deutschland mit etwas Niederschlag gerechnet werden kann. Bei meist starker Bewölkung sind sonnige Momente selten und die Temperaturen können mit einem strammen - an der Küste auch starken, in Böen stürmischen Wind - aus nördlichen Richtungen zurückgehen und erreichen - je nach Niederschlagsdauer und Intensität - +6/+10 Grad, bzw. +8/+12 Grad. In der Niederschlagsprognose zeigt sich bis einschließlich Samstagabend eine relativ schwache Niederschlagsverteilung von 1-7 l/m² nördlich der Mittelgebirge, 0,5-4 l/m² südlich der Mittelgebirge und 4-12 l/m² südlich der Donau. Am Sonntag lockert die starke Bewölkung von Norden her auf, so dass nördlich der Mittelgebirge wieder längere sonnige Abschnitte zu erwarten sind , während es im Süden zumeist noch stark bis wechselnd bewölkt bleiben kann. Die Niederschlagsneigung lässt am Sonntag nach und konzentriert sich in leichter Form noch im Stau der Alpen, sonst bleibt es vielfach niederschlagsfrei. Die Temperaturen gehen weiter zurück und erreichen im Nordosten kaum mehr die +5 Grad Marke, sonst liegen die Werte verbreitet zwischen +5/+10 Grad. Am Montag können sich kurzweilig wärmere Luftmassen durchsetzen, so dass bei wechselnder Bewölkung mit etwas Sonnenschein die Temperaturen auf +8/+14 Grad ansteigen können und es bleibt überwiegend trocken. Am Dienstag und Mittwoch zeigt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit eine meridionalisierende Grundstruktur über Deutschland, wobei im Osten - unter "günstigen" Voraussetzungen - sehr warme Luftmassen von Süden advehiert werden können, während im Westen mit einer nördlichen Grundströmung kühle Luftmassen herangeführt werden können. Der Fachbegriff hierfür lautet "Luftmassengrenze" und immer wo diese Auftritt, ist auch mit teils kräftigen Niederschlägen zu rechnen. Ob diese im Detail tatsächlich so eintritt bleibt zum heutigen Stand noch abzuwarten, da kleinste Veränderungen der Positionen der Systeme zueinander andere Wetterverhältnisse zur Folge haben können. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Frühling.

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