Deutschland liegt Anfang Juni zwischen den Fronten. Kurzzeitig kühler und auch wechselhaftes Wetter, dann wieder sommerlich und über dem Süden häufiger Schauer und Gewitter.

Schon zu den frühen Morgenstunden ist mit örtlich kräftigen Niederschlägen zu rechnen, welche sich im Tagesverlauf von Südost nach Nordwest ausdehnen und zum Nachmittag auch mit Gewitter einhergehen kann (Gewitterradar). Örtlich ist auch mit länger andauerndem Niederschlag zu rechnen und der Niederschlagsschwerpunkt liegt in etwa entlang eines breiten Streifens zwischen Münster und Dresden. Lediglich über Brandenburg und Berlin kann es weitgehend trocken bleiben. Der Himmel zeigt sich meist stark bewölkt und über Baden-Württemberg und dem südlichen Bayern ist zum Nachmittag mit etwas Sonnenschein zu rechnen. Die Temperaturen erreichen etwa südlich der Linie von Köln und Dresden +17 bis +23 Grad und über dem Norden +25 bis +30 Grad - örtlich sind auch hochsommerlich heiße Werte von bis zu +33 Grad möglich, was insbesondere nördlich der Linie von Köln und Dresden das Potential für Unwetter ansteigen lassen kann.

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Das Juniwetter bleibt wechselhaft

Am 2. Juni zieht das schwache Tiefdruckgebiet nach Osten ab und sorgt auf seiner Rückseite mit einem mäßig starken Wind aus nördlichen Richtungen für die Zufuhr etwas kühlerer Luftmassen. Die Temperaturen erreichen bei wechselnder bis starker Bewölkung +19 bis +24 Grad und können örtlich auf bis +27 Grad ansteigen. Die Niederschlagsneigung bleibt in Form von Schauern und örtlichen Gewittern erhöht und kann über den Mittelgebirgen und den östlichen Landesteilen auch kräftiger und länger andauernd ausfallen.

Der Sommer macht Anfang Juni eine kurze Pause
Der Hochsommer macht Anfang Juni eine kurze Pause

Sommerlich warmes Wetter im Juni 2018

Am Samstag, den 3. Juni, liegt Deutschland zwischen den Fronten in einen gradientenschwachen Wetterumfeld. So ist mit einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken und gelegentlichen Schauern zu rechnen. Viel an Niederschlag ist aber nicht mehr zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen gehen mit +24 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad wieder in den sommerlichen bis hochsommerlichen Bereich.

Im Zeitraum vom 4. bis 6. Juni macht sich über dem Norden hoher Luftdruck bemerkbar und mit der nördlichen Grundströmung werden trockener Luftmassen nach Deutschland geführt. Die Niederschlagsneigung lässt etwa nördlich der Linie von Köln und Dresden nach und die Temperaturen können sich mit der kräftigen Junisonne am 4. Juni noch auf +22 bis +27 Grad ansteigen und zum 6. Juni auf +17 bis +23 Grad zurückgehen.
Weiter nach Süden sind feucht-warme Luftmassen wetterbestimmend, was südlich der Mittelgebirge und im Schwerpunkt über Baden-Württemberg und Bayern immer wieder für Schauer und Gewitter sorgen kann. Die Temperaturen gehen von Anfangs +25 bis +30 Grad bis zum Mittwoch auf +18 bis +24 Grad zurück.

Wetter Juni: Zusammenfassung

  • Regnerischer und mancherorts auch deutlich kühlerer Start in den Juni
  • Am 2. Juni bleibt das Wetter wechselhaft und verhältnismäßig frisch - die Niederschlagsneigung verlagert sich mehr nach Nordosten
  • Im Zeitraum vom 3. bis 6. Juni gelangt der Norden in den Einflussbereich eines Hochdrucksystems, was mit nördlichen Winden trockenere Luftmassen nach Deutschland führt. Die Niederschlagsneigung nimmt nördlich der Linie Köln und Dresden ab.
  • Weiter nach Süden dominieren feucht-warme Luftmassen das Wettergeschehen - hier sind häufiger Schauer und Gewitter zu erwarten.
  • Die Temperaturen bleiben mit +23 bis +27 Grad für den Juni etwas zu warm und pendeln sich bis zur Wochenmitte auf Jahreszeit typische Werte ein.

Welche Chancen und Optionen der Wetterwechsel im Juni haben kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Sommer 2018.

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