Mit einer zwischenzeitlich sehr hohen Wahrscheinlichkeit kann sich Ende Mai ein Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum etablieren, welches jedoch zeitgleich von einem Tiefdrucksystem auf seinen südlichen Gradienten "unterwandert" werden kann. In Folge dessen gelangt Deutschland, Österreich und die Schweiz in den Einflussbereich eines unbeständigen Wettercharakters, wobei die Temperaturwerte noch im weitgehend milden bis warmen Bereich liegen können. Das Schauer- und Gewitterrisiko - örtlich mit Unwetterpotential - ist als hoch einzustufen (s. Wetter Mai).

Anfang Juni verlagert sich das Hochdrucksystem über Skandinavien weiter nach Westen und positioniert sich zum 2. Juni mit hoher Wahrscheinlichkeit im Bereich zwischen Grönland, Island und England. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen somit langsam in eine nördliche Strömungskomponente was die Temperaturen vom 1. Juni mit +18/+24 Grad bis zum 4. Juni auf +15/+20 Grad absinken lassen könnte. Der Grundcharakter wäre weiterhin als unbeständig zu bezeichnen.

Anders formuliert zeigen die heutigen Simulationen der Wettermodelle eine Bestätigung der Berechnungen der letzten Tage, bei der eine stabile - sommerliche Wetterlage in den ersten Juni-Tagen weniger wahrscheinlich war.

Bestätigt wird das auch durch die sog. Kontrollläufe, welche am 1. Juni ein Temperaturspektrum von +15/+25 Grad (Mittelwert: +20 Grad) und am 4. Juni von +11/+25 Grad (Mittelwert: +18/+19 Grad) ausweisen - insbesondere der Mittelwert orientiert sich dabei an dem für die Jahreszeit typischen Wert. Die Niederschlagserwartung berechnen die Kontrollläufe in den ersten Juni-Tagen als mäßig hoch bis hoch und ist über dem Süden, Osten und Westen stärker ausgeprägt, als über dem Norden. Ob es darüber hinaus noch kühler werden, oder ob sich eine stabile sommerliche Wetterlage einstellen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Sommer.

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