So ganz einig waren sich die Wettermodelle über die Wetterentwicklung Anfang Juni in den letzten Tagen nicht. Der Grund hierfür lag nicht in einer unterschiedlich simulierten Großwetterlage, sondern darin, dass ein Tief bei England in unterschiedlichen Positionen berechnet wurde. Nun gib es mehr Übereinstimmungen bzgl. der Position, so dass davon ausgegangen werden kann, als dass sich der in Richtung sommerliche Temperaturen bewegende Trend von Ende Mai auch in den ersten Juni-Tagen noch fortsetzen kann. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so können die Temperaturen am 1. Juni auf +22/+26 Grad, örtlich auch bis 28 Grad erreichen. Verantwortlich hierfür ist ein typisches Vorderseitenwetter, welches durch das Tief bei England hervorgerufen wird. Seine Position verlagert sich nur sehr langsam weiter nach Osten, wobei seine Nähe zu Deutschland ausreichend ist, um im Tagesverlauf die Schauer und Gewitteraktivität ansteigen zu lassen. Da die Temperaturen entsprechend hoch sind, ist - zum heutigen Stand - auch ein Unwetterpotential im Zeitraum 1./3. Juni nicht auszuschließen, wenn das Tiefdrucksystem Deutschland überqueren wird - auch Starkwindereignisse sind am 2. Juni über dem Nordwesten und Norden nicht unmöglich. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so überquert auch hier das Tiefdrucksystem Deutschland von Südwest nach Nordost, so dass nach einer kurzen sommerlichen Temperaturperiode vom 31.Mai /2. Juni zwischen dem 2./3. Juni wechselhaftes, windiges und deutlich kühleres Wetter nachfolgen kann. Zwar simulieren die Wettermodelle eine weitest gehende Übereinstimmung, jedoch ist die kommende Wetterentwicklung für Anfang Juni im Detail als komplex zu bezeichnen - Veränderungen sind noch möglich, bzw. wahrscheinlich. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich den sommerlichen Temperaturtrend Anfang Juni. So liegt das Temperaturspektrum bei einer leicht erhöhten Niederschlagsaktivität (Schauer und Gewitter) am 3. Juni zwischen +10/+26 Grad bei einem Mittelwert von +16 Grad im Norden, 18 Grad im Weste und +20/+21 Grad im Süden und Osten. Ob sich das darüber hinaus eine stabile Hochdruckwetterphase einstellen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Sommer.

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