Wetter Februar 2020 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Februar 2020 aktuelle Wettervorhersage vom 03.02.2020 - Überflutungsgefahr: Dauerregen über dem Süden, nachfolgend kälter und ruhigeres Wetter

Unwetterartige Dauerniederschläge über dem Süden lassen die Flüsse über die Ufer treten, bevor zum Dienstag ein markanter Temperatursturz die Schneefallgrenze absinken lässt. Das Wetter ist derzeit alles andere als langweilig.

Der Februar beginnt über dem Süden viel zu nass
Der Februar beginnt über dem Süden viel zu nass

Regen ist das Thema der kommenden 24 Stunden. Zunächst regnet es über Baden-Württemberg und Bayern längere Zeit ausgiebig, was die Flusspegel weiter ansteigen lassen wird. Im Tagesverlauf zieht eine weitere Regenfront nach Deutschland herein und dehnt das Niederschlagsfeld auf etwa eine Linie südlich von Köln und Dresden nach Norden aus. So können bis zum Dienstag Niederschlagssummen über dem Süden von bis 50 l/m² und in der Mitte bis 30 l/m² zusammenkommen. Weiter nach Norden ist mit 1 bis 8 l/m² deutlich weniger Niederschlag zu erwarten. Mehr dazu in der aktuellen Niederschlagsprognose und in den Hochwasserwarnungen. Der Wind kommt böig aus westlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen milde +8 bis +12 Grad.

Der Februar wird kälter

Bereits in der Nacht auf den 4. Februar (Di.) gehen die Temperaturen von Norden auf +1 bis +4 Grad zurück. Ab den frühen Morgenstunden erreichen die kühleren Luftmassen den Süden von Deutschland. Der teils ergiebige Dauerregen bleibt entlang der Alpen und dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern erhalten. Weiter nördlich aber gehen die Niederschläge mehr und mehr in eine Schauerform über und bei Werten von +1 bis +4 Grad über dem Süden und bis +7 Grad über dem Norden sind Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer bis auf tiefere Lagen herab möglich. Kurze Graupelgewitter sind nicht auszuschließen. Die Schneefallgrenze schwankt um die 500 Meter herum. Oberhalb 600 Meter ist mit der Ausbildung einer Schneedecke zu rechnen (Schneeprognose). Der Wind kommt unangenehm böig aus nördlichen Richtungen.

Das Wetter beruhigt sich

Im Zeitraum vom 5., 6. und 7. Februar (Mi., Do. und Fr.) verlagert sich ein Zwischenhoch nach Deutschland. So sind am Mittwoch über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern noch weitere Niederschläge zu erwarten, die im Tagesverlauf allmählich nachlassen. Nachfolgend lockert die Bewölkung - wie im restlichen Land - immer weiter auf, was bis zum Freitag zu vermehrt sonnigen Phasen führen kann. Niederschläge sind am Donnerstag und Freitag keine mehr zu erwarten. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +2 bis +7 Grad und können am Freitag über dem Westen bis +9 Grad erreichen.

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Leicht unbeständiges Wetter

Von Westen nähert sich am 8. Februar (Sa.) ein Tiefdruckausläufer. Die Wolkenfelder trüben bereits am Vormittag über dem Westen den Sonnenschein ein, während über dem Osten noch bis zum Abend mit sonnigen Abschnitten zu rechnen ist. Nachfolgend setzt - leichter - Niederschlag ein, der sich bis zum Abend zu einer Linie westlich von Hamburg und Stuttgart ausgedehnt haben kann. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen Werte von +4 bis +8 Grad.

Auf den Punkt gebracht: Viel Regen

Da kommt in den nächsten 24 Stunden einiges an Niederschlag runter. Der Schwerpunkt der Niederschlagsaktivität liegt über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern, wo verbreitet die Flüsse über die Ufer treten und es zu örtlichen Überflutungen kommen kann. Entsprechend hoch ist das Unwetterpotential. Nördlich der Linie von Köln und Dresden ist das aber weniger dramatisch. Ab Dienstag gehen die Temperaturen spürbar zurück und die Niederschläge gehen in eine Schauerform über, die bis auf tiefere Lagen herab für Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer sorgen können. Nachfolgend beruhigt sich das Wetter mit Hilfe eines Zwischenhochs und in den Nächten ist wieder mit Frost zu rechnen.

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2020, die heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,56 +2,17 +1,48 633 l/m² - etwas zu trocken

Wetterfakten Februar

Statistische Wetterwerte für Februar

Das Wetter zeigt sich im letzten Wintermonat abwechslungsreich. Von kräftigen Schneeschauern bis hin zu frühlingshaften Temperaturen ist alles möglich.

  • Je nachdem, ob sich das Winterhoch im Januar noch halten kann, zeigt sich der Februar ebenfalls hochwinterlich mit reichlich Schnee.
  • Troglagen sind relativ häufig anzutreffen (65%)
  • Zwischen dem 15. und 24. Februar zeigt sich sehr häufig eine Kälteperiode (70%)
  • Im Anschluss wird es häufiger wieder milder

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