Bei wechselnder Bewölkung zeigt sich über Baden-Württemberg und Bayern heute noch häufiger die Sonne, bevor auch hier ab den Nachmittagsstunden die Bewölkung zunimmt und wie bereits über dem Norden und Westen mit teils kräftigen Niederschlägen zu rechnen ist, welche örtlich auch von Gewittern begleitet werden können. Mit den Niederschlägen gehen die Temperaturen etwa westlich der Linie Saarbrücken und Rostock auf +17 bis +23 Grad zurück, können aber östlich davon mit +23 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad weiterhin sommerliche Werte erreichen.

Unwetterpotential in der Nacht auf Samstag

Am späten Freitagabend intensiviert sich der Niederschlag etwa südlich der Linie Stuttgart und Dresden, was dort zu teils unwetterartigen und ergiebigen Niederschlägen führen kann. Bereits in den frühen Vormittagsstunden zieht das Niederschlagsband nach Osten ab und nachfolgend lockert die Bewölkung von Westen weiter auf und die Sonne kommt wieder häufiger zum Vorschein. Die Temperaturen gehen mit einem unangenehm böigen Wind aus westlichen Richtungen auf +17 bis +23 Grad zurück.

Zunehmend sonniger

Am Sonntag und Montag rückt ein Hochdrucksystem in Richtung Deutschland vor und sorgt bei einer nachlassenden Niederschlagsneigung und wechselnder Bewölkung häufiger für Sonnenschein. Vereinzelte Schauer sind zwischendurch im Schwerpunkt über Norddeutschland nicht auszuschließen. Der Wind aus westlichen Richtungen schwächt sich allgemein ab, bleibt aber über dem Norden böig. Die Temperaturen pendeln sich zumeist auf Werte zwischen +18 bis +24 Grad ein.

Der nächste Kaltluftschub?

Von Dienstag bis einschließlich Donnerstag verlagert sich ein Tiefdrucksystem von der Nordsee über Norddeutschland bis nach Skandinavien und führt am 22.und 23. August warme Luftmassen nach Deutschland, während zum 24. August aus nordwestlichen Richtungen kühlere Atlantikluft herangeführt werden kann. So sind am Dienstag und Mittwoch verbreitet +24 bis +28 Grad zu erwarten. Am Donnerstag sind es dann frische +17 bis +23 Grad über dem Westen und moderate +20 bis +27 Grad über dem Süden und Osten.

Die Tiefdruckgradienten greifen nicht ganz auf Deutschland über, sodass über dem Norden allgemein mit einer höheren Schauerneigung als über Süddeutschland zu rechnen ist. Viel an Niederschlag wird aber generell nicht berechnet und bei wechselnder Bewölkung kommt auch häufiger mal die Sonne für längere Zeit zum Vorschein. Zudem verzögert sich der Kaltluftschub gegenüber den letzten Tagen, was an im Detail an der komplexen Positionierung zwischen dem Hoch- und dem Tiefdrucksystem liegt. Wenige hundert Kilometer können hier entscheidend sein und Veränderungen der Wettervorhersage von Dienstag bis Donnerstag sind in den kommenden Stunden noch wahrscheinlich. Die nächsten Aktualisierungen erfolgen gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Sommer und gegen 17:00 Uhr erfolgt ein weiterer Wettertrend zum September 2017.

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