Wettervorhersage: Temperatursturz ermöglicht Graupelgewitter und Berglandschnee

Wechselhaftes, windiges und kühles Septemberwetter

Die Schwüle zieht sich heute an die Alpen zurück und wird nachfolgend von kräftigen und regional unwetterartigen Schauern und Gewittern aus Deutschland verdrängt. Anschließend stellt sich eine teils turbulente Nord-Strömung ein, was neben Graupelgewitter auch zu Bodenfrost und Schneefall über den höheren Berglagen führen kann.

Über dem Süden kräftige Schauer und Gewitter. Eine Luftmassengrenze verlagert sich in der Nacht vom nördlichen Baden-Württemberg und Bayern bis zum Abend an die Alpen und lässt es kräftig regnen. Der Niederschlag kann mancherorts unwetterartig ausfallen und neben Sturz- auch zu Überflutungen führen. Mit entsprechender Intensität sind auch Gewitter möglich (Niederschlagsprognose | Warnlagenbericht | Gewitterradar). Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf und gelegentlich bekommt man die Sonne zu Gesicht. Mit Niederschlag ist nicht mehr zu rechnen. Der Wind kommt böig aus nordwestlichen Richtungen und die Temperaturen gehen auf +16 bis +20 Grad zurück. Ganz über dem Süden können nochmals bis +25 Grad möglich sein.

Sonne und Wolken im Wechsel

Kühle Luftmassen erreichen am 16. September (Fr.) den Alpenraum und mehr wie +14 bis +18 Grad sind nicht mehr zu erwarten. Die Ausnahme ist bei Sonnenschein, wo mancherorts bis +20 Grad ermöglicht werden können. Ein paar Schauer sind über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, sowie über dem Alpenvorland möglich, sonst bleibt es trocken. Länger andauernd kann der Niederschlag direkt über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee ausfallen Der Wind kommt schwach aus westlichen Richtungen und frischt im Tagesverlauf über dem Norden böig auf.

Kühles und windiges Schauerwetter

Die Wolken werden am 17. und 18. September (Sa. und So.) über Deutschland zahlreicher. Sind am Samstag noch lokale Schauer zu erwarten, so treten diese am Sonntag konzentrierter auf und können mancherorts für kräftigen und länger andauernden Niederschlag sorgen. Zwischendurch sind immer wieder sonnige Lücken möglich, doch beschränken diese sich auf kurze Momente. Die Temperaturen gehen auf +12 bis +16 Grad zurück und können mit Sonnenschein bis +18 Grad erreichen. In Schauernähe kühlt es auf bis +10 Grad ab und mit einer entsprechenden Intensität können kurze Graupelgewitter nicht ausgeschlossen werden.

Unbeständiges Septemberwetter

Der Wind schwächt sich am 19. und 20. September (Mo. und Di.) zwar ab, kommt aber weiterhin aus nördlichen Richtungen, was die Tageswerte mit +12 bis +17 Grad in den gemäßigt warmen Bereich ansteigen lässt. Gelegentlich kommt die Sonne zum Vorschein, doch überwiegen meist Wolkenhaufen, die zu zahlreichen Schauern und kurzen Gewittern führen können. Mit einem stabilen Wettercharakter ist vorerst nicht zu rechnen.

In den Nächten sinken die Werte auf +6 bis +12 Grad ab und bei Aufklaren sind Werte unter der +5 Grad-Marke nicht auszuschließen - Bodenfrost ist ebenso möglich, wie Schneefall über den höheren Berglagen.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,57 +2,6 +1,3 398 l/m² - extrem zu trocken

Statistische Wetterwerte für September

  • Anfang des Monats häufig wechselhaftes, teils auch kühles Wetter
  • Vom 3. bis zum 10. September mit 74 % Wahrscheinlichkeit schönes Spätsommerwetter
  • Erste Nachtfröste ab der Monatsmitte möglich
  • Altweibersommer häufig vom 22. bis 29. (Wahrscheinlichkeit 86 Prozent)
  • Sehr häufig hoher Luftdruck zur Monatsmitte
  • Tageslänge liegt zum Beginn bei 13 Stunden und 49 Minuten und am Ende bei 11 Stunden und 42 Minuten
  • Tag und Nachtgleiche ist am 22.

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