Geht es nach der aktuellen Wetterprognose für die letzten Sommer-Tage, so zeigt sich eine erneut höhere Wahrscheinlichkeit für zu warme Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert. Der Grund hierfür sind die Positionen der Wettersysteme zueinander, welche sich voraussichtlich mit einem Hoch über dem östlichen Europa und einer Tiefdruckrinne zwischen Neufundland und Island verlaufend zunehmend südwestlich ausrichten können. Geht es nach den gängigsten Varianten der Wettermodelle, so wird das mit höherer Wahrscheinlichkeit auch für die ersten September-Tage noch der Fall sein. Anders formuliert zeigt sich nach der Simulation der Wettermodelle auch heute im Zeitraum vom 1./4. September ein gegenüber dem Jahreszeit-typischen Wert mit höherer Wahrscheinlichkeit ein normaler bis leicht zu warmer Temperaturverlauf zum Start, welcher darüber hinaus ein breiteres Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten aufweist. Deutlicher wird das anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+22) / zu warm (>+22), welche am 1. September bei 20/50/30 und am 4. September bei 40/30/30 liegen. Allerdings zeigt sich im Vergleich zu den Vortagen eine Zunahme des atlantischen Tiefdruckeinfluss, so dass die Hochdruckentwicklung wahrscheinlicher aber noch keinesfalls gesichert ist. Das Langfristmodell simuliert für den September zum heutigen Stand mit einer Abweichung von +0,5/+1 Grad einen leicht zu warmen Temperaturverlauf gegenüber dem langjährigen Mittelwert. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich gegenüber dem Sollwert eine negative Entwicklung auf (zu trocken).

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