Mit einem kräftigen Hochdrucksystem kommt das Wetter in den kommenden Tagen bis zum Dienstag zur Ruhe. Dabei verlagert das Hochdrucksystem seinen Schwerpunkt langsam vom östlichen Europa bis über das Mittelmeer und weitet kurzzeitig seinen Hochdruckgradienten nach Deutschland aus, so dass auch der sonst schwache Wind fast "einschläft". Deutschland liegt überwiegend auf der westlichen Seite des Hochdrucksystems, so dass aus südlichen Richtungen relativ warme Luftmassen nach Deutschland über die Alpen geführt werden können, aber auch in der Schweiz und Österreich bleibt es für die Jahreszeit oftmals zu warm - insbesondere in höheren Lagen ab 500-700 Meter können die Temperaturen mit entsprechender Sonnenscheindauer auf +13/+18 Grad ansteigen. In Lagen darunter wird es darauf ankommen, wie sich die teils zähen Nebel- und Hochnebelfelder der Nacht tagsüber auflösen können. Dort wo das der Fall ist, scheint die Sonne von einem strahlend blauen Himmel, was die bunte Vielfalt des Herbstes richtig in Szene setzen kann und auch in den Bergen ist eine tolle Fernsicht zu genießen. Bleibt es hingegen neblig-trüb oder hochnebelartig bewölkt - was häufiger in Fluss- oder Seenähe der Fall sein kann - sind +7/+13 Grad zu erwarten. In den Nächten können die Temperaturen auf +7/+1 Grad, örtlich auch etwas darunter absinken. Am Mittwoch und Donnerstag schwächt sich das Hoch etwas ab und Ausläufer der atlantischen Frontalzone könnten unter entsprechend günstigen Voraussetzungen den Westen und Südwesten von Deutschland mit Wolkenfeldern und einer geringen Niederschlagsneigung beeinflussen, während es in Richtung Osten weitgehend trocken bleiben kann. Bei den Temperaturen verändert sich wenig - etwas kühler in Nebelgebieten und wenn die Sonne zum Vorschein kommt, bleibt es für die Jahreszeit zu warm. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Herbst Winter 2015/16.

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