Etwa nördlich der Linie Köln - Berlin bleibt es heute überwiegend stark bewölkt und mit gelegentlich leichtem Niederschlag kann dort gerechnet werden. Weiter nach Süden lockert die Bewölkung zunehmend auf, was dort auch für länger Zeit die Sonne zum Vorschein bringen kann, während in Richtung der Alpen die Neigung zu teils kräftigen Schauern und Gewittern zunehmen kann. Der Wind kommt überwiegend aus westlichen Richtungen und kann zeitweilig böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen nördlich der Linie Köln - Berlin kühle +16 bis +22 Grad und südlich davon sind +20 bis +25 Grad und örtlich bis +27 Grad zu erwarten.

Unbeständiges Wetter am Sonntag

Am 25. Juni wird der Norden weiterhin von einem Tiefdrucksystem über Skandinavien beeinflusst, während über den Alpen die feucht-warmen Luftmassen noch für teils kräftige Schauer und Gewitter sorgen können. So ist am Sonntag verbreitet mit starker Bewölkung zu rechnen, welche im Schwerpunkt entlang eines breiten Streifens zwischen Stuttgart und Dresden auch auflockern kann. Zeitweilig leichte Niederschläge sind nördlich der Linie zu erwarten, während nach Südosten, etwa südlich der Linie Zugspitze und Regensburg mit kräftigeren Regenfällen und örtlichen Gewittern gerechnet werden kann. Die Temperaturen gehen allgemein auf +17 bis +23 Grad zurück, wobei über dem Norden die kühleren und über dem Süden die wärmeren Werte erwartet werden können.

Sommerlich warmer Start in die neue Woche

Ein weiteres Tiefdrucksystem entsteht zum Start in die neue Woche über England und der Nordsee und zieht vom 26. bis 28. Juni nach Skandinavien. Auf seiner Vorderseite können sehr warme Luftmassen nach Deutschland geführt werden, was die Temperaturen von Montag mit +18 bis +23 Grad über dem Norden und +20 bis +25 Grad (örtlich bis +27 Grad) über dem Süden bis zum Mittwoch auf sommerlich warme +24 bis +28 Grad und örtlich bis +32 Grad ansteigen lassen kann. Zwar sind die Temperaturen als sommerlich zu bezeichnen, der Wettercharakter bleibt aber ab Dienstag mit zahlreichen Schauern und Gewittern, welche örtlich auch Unwetterpotential erreichen können, wechselhaft und wenig stabil.

Wetterwechsel am Donnerstag

Das Tiefdrucksystem erfasst am 29. Juni mit seinem Tiefdruckkern Deutschland und sorgt für einen Austausch der Luftmassen. Während über dem Osten nochmals sommerlich heiße +26 bis +34 Grad erreicht werden könnten, sinken die Werte über dem Westen auf +17 bis +25 Grad ab. Begleitet wird der Temperaturrückgang von erneut kräftigen Schauern und Gewitter. Gegen 13:00 Uhr klären wir, wie sich das Wetter darüber hinaus im Juli 2017 entwickeln kann und gegen 17:00 Uhr werfen wir einen weiteren Blick auf den Wettertrend für das Wetter im Sommer.

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