Wetter Juli 2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wettervorhersage - Zwischen Sommer- und Unwetter

Kräftige Schauer und Gewitter über Deutschland
Kräftige Schauer und Gewitter über Deutschland

Ein Tiefdrucksystem hält Kurs auf Mitteleuropa und dreht sich in der kommenden Woche zwischen Deutschland und Norditalien ein. Regional kann es zu unwetterartigen Wetterereignissen kommen, die zu Hochwasser und Überflutungen führen können. Doch hängt vieles davon ab, wie sich das Tief wird positionieren können.

Die teils kräftigen Schauer und Gewitter der Nacht verlagern sich heute nördlich einer Linie von vom Saarland und Nürnberg und können zum Nachmittag über Teile von Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen Brandenburg und Berlin unwetterartig ausfallen. Blitz- und Hagelschlag, sowie stürmische Windböen und Platzregen sind möglich (Gewitterradar). Weiter nach Westen und Süden lockert die Bewölkung auf und ein weitgehend sonniger und trockener Juli-Tag ist zu erwarten. Die Temperaturen erreichen +20 bis +24 Grad und über dem Osten und Nordosten sind bis +28 Grad möglich. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Sommerwetter

Am 12. Juli (Mo.) scheint zunächst verbreitet die Sonne, bevor zum Nachmittag Wolken aufziehen und den Sonnenschein westlich einer Linie von Rostock und München eintrüben können. Zu den Abendstunden setzen westlich der Linie von Köln und Ulm kräftige Schauer und Gewitter ein, die nach Südwesten - im Schwerpunkt über Baden-Württemberg - unwetterartig ausfallen können (Gewitterprognose). Weiter nach Osten bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen mit +24 bis +28 Grad und örtlich bis +32 Grad sommerliche bis hochsommerlich warme Werte und können sich in Schauernähe auf bis +18 Grad abkühlen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann in Schauernähe stark böig bis stürmisch auffrischen.

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Wetterwarnung

Luftmassengrenze

Am 13. Juli (Di.) werden über der Westhälfte mit Temperaturen von +14 bis +18 Grad und örtlich bis +20 Grad kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt, die östlich der Linie von Hamburg und München mit +24 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad auf sommerlich warme Luftmassen treffen. Entlang dieser Linie sind immer wieder Schauer und Gewitter zu erwarten, die sich zum Abend bis über die östlichen Landesteile ausdehnen und örtlich unwetterartig ausfallen können. Der Wind kommt die meiste Zeit über schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann in Gewitternähe stark böig auffrischen.

Weiterer Regen über Deutschland

Ein schwachgradientiges Tiefdrucksystem dreht sich am 14. und 15. Juli (Mi. und Do.) zwischen Deutschland und Norditalien ein und sorgt für zeitweilige Niederschläge, die regional kräftiger und örtlich unwetterartig ausfallen können. Details bleiben abzuwarten und vieles hängt davon ab, wie sich das Tiefdrucksystem wird positionieren können. Da sich das Tief gegen den Uhrzeigersinn dreht, werden zum einen aus nördlichen Richtungen kühlere und aus südlichen Richtungen warme Luftmassen nach Deutschland geführt. Die Temperaturen schwanken bei Dauerregen zwischen +14 bis +18 Grad und bei Sonnenschein +22 bis +26 Grad und örtlich bis +28 Grad. Häufiger kommt die Sonne über dem Norden und Osten zum Vorschein.

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Örtlich kräftiger Regen

Der Süden von Deutschland wird von dem Mittelmeertief am 16. Juli (Fr.) stärker beeinflusst, als der Norden, wo häufiger die Sonne zum Vorschein kommen kann. Nach Süden zeigt sich der Himmel meist stark bewölkt und südlich der Linie von Mannheim und Dresden kann es kräftiger und regional länger andauernd regnen. Kurze Gewitter sind nicht auszuschließen. An der direkten Linie zwischen Mannheim und Dresden können die Schauer und Gewitter unwetterartig ausfallen. Die Temperaturen erreichen mit den Schauern +18 bis +24 Grad, sonst sind +20 bis +25 Grad und örtlich bis +27 Grad möglich. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und frischt in Schauernähe stark böig auf.

Ein Tief über Mitteleuropa dominiert das Wetter in der kommenden Woche. Die Regensummen hängen stark davon ab, wie sich das Tief positioniert und sich mit feuchten Luftmassen vollsaugen kann. Was aus dem Sommer noch werden kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Sommer.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +7,2 +0,8 -0,4 399 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Juli

Statistische Wetterwerte für Juli

  • Ab der zweiten Hälfte läuft der Sommer zur Höchstform auf (Hochsommer)
  • Zumeist sind es auch die Tage zwischen dem 17. und 31. (Hundstage)
  • Das Juliwetter wird häufig durch die Siebenschläferregel beeinflusst (Großwetterlage ist bestimmend, welche sich bis 11. eingestellt hat)
  • Statistisch gesehen: Hochdruck zwischen dem 11. und 15.
  • Schlechtwetter zwischen dem 16. und 22.
  • Heiße Phase zwischen dem 23. und 31.

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