Bereits zum Sonntag kann die Hitze größtenteils aus Deutschland ausgeräumt sein und mit einer westlichen Grundströmung können frischere Luftmassen nach Deutschland gelangen. Das hat aber auch zur Folge, dass in der Übergangsphase am Freitag und Samstag das Potential für unwetterartige Schauer und Gewitter ansteigen kann. Kurz bevor der Luftmassenaustausch stattfinden kann, können die Temperaturen verbreitet auf +25/+30 Grad und örtlich auch auf +30/+35 Grad ansteigen (s. Juni 2016).

An der leicht unbeständigen und mäßig warmen Wetterlage verändert sich bis zur Wochenmitte voraussichtlich wenig, bevor zum 29./30. Juni unter bestimmten Voraussetzungen das Temperaturniveau wieder etwas ansteigen kann und verbreitet +20/+25 Grad ermöglichen könnte.

Betrachtet man die dazugehörige Großwetterlage, so liegt Ende Juni ein kräftiges Tiefdrucksystem zwischen Island, England und Skandinavien, welches sich mit höherer Wahrscheinlichkeit am 1./2. Juli über Deutschland mit seinen Ausläufern in Form eines unbeständigen Wettercharakters und kühleren Temperaturwerten bemerkbar machen könnte.

Wie wahrscheinlich wäre eine Abkühlung Anfang Juli? Die Kontrollläufe stützen weitgehend einen Jahreszeit-typischen Temperaturverlauf in den ersten Juli-Tagen, wenngleich mehrere Varianten auch eine leicht zu kühle Wetterphase berechnen. Anders formuliert zeigt sich der simulierte stabile Hochdruckaufbau Anfang Juli heute mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit als in den vergangenen Tagen. Das Temperaturspektrum liegt am 1. Juli zwischen +15/+30 Grad (Mittelwert: +20/+21 Grad über dem Norden und Westen, +23 Grad über dem Süden und +25 Grad über dem Osten) und am 4. Juli zwischen +17/+27 Grad (Mittelwert: +21/+22 Grad). Im Niederschlagsverhalten zeigt sich dennoch eine geringe Neigung zu Regen im Zeitraum vom 1./4. Juli. Ob sich darüber hinaus ein Hochdrucksystem im ersten Juli-Drittel aufbauen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Sommer 2016.

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