Wettervorhersage: Schwere Sturm- und Orkanböen über Deutschland

Wind, Sturm und Orkan, das Wetter über Deutschland bleibt turbulent

Unwettervorwarnung: Sturm und Orkan über Deutschland. Von Westen nähert sich eine Sturmfront, die eine ganze Sturmtiefserie nach Deutschland führt und bis zum Montag mit heftigem Sturm und Winden in voller Orkanstärke das Schad- und Unwetterpotential ansteigen lassen wird.

Wetterwarnung

Extremwindereignisse. Der Wind der Nacht intensiviert sich am Vormittag über dem Norden und Osten von Deutschland und erreicht seinen vorläufigen Höhepunkt gegen 14:00 Uhr. Nachfolgend schwächt sich die Sturmfront ab und verlässt Deutschland noch in der ersten Nachthälfte. Bis es aber soweit ist, sind verbreitet - bis auf tiefere Lagen herab - stürmische Windböen und örtlich schwere Sturmböen zu erwarten. Im Schwerpunkt der Küsten von Nord- und Ostsee, den exponierten Lagen und den höher gelegenen Regionen sind orkanartige Winde bis hin zu Winden in voller Orkanstärke zu erwarten. Über Norddeutschland ist eine Sturmflut zu erwarten. Es ist sinnvoll, die entsprechenden Warnungen zu lesen und zu beachten: Warnlagenbericht | Windprognose | Unwetterwarnungen. Der Wind führt viele Wolken über Deutschland hinweg, aus denen zeitweiliger Niederschlag hervorgehen kann, der entlang einer Linie zwischen Köln und dem Bayerischen Wald, sowie nördlich der Linie von Münster und Berlin nennenswert und kräftig ausfallen kann. Weiter nach Süden werden die Niederschläge vermehrt in Schauerform niedergehen, sodass sich trockene und über manchen Regionen sonnige Abschnitte ergeben können. Kurze Gewitter sind nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen über dem Norden +4 bis +8 Grad und über dem Südwesten sind bis +14 Grad möglich.

Wetterwarnung

Ein Schnellläufer über Deutschland

Am 18. Februar (Fr.) spitzt sich die Windsituation weiter zu. Bis es aber soweit ist, beginnt der Freitag mit ruhigem Wetter und etwas Sonnenschein kann zum Tagesbeginn über dem Osten möglich sein. Rasch verdichtet sich die Bewölkung und von Westen setzt Regen ein, der sich zum Nachmittag westlich einer Linie von Hamburg und Dresden ausdehnen kann. Der Wind frischt über dem Westen aus südlichen Richtungen kommend auf und zum Abend verlagert sich das Hauptniederschlagsfeld über Norddeutschland, während von Westen eine Schauerstaffel nach Deutschland zieht. Entsprechend heftig können die Niederschläge ausfallen und regional von Gewittern begleitet werden. Der Wind intensiviert sich rasch und kann bis auf tiefere Lagen herab für schwere Sturmböen sorgen. Über exponierten und den höheren Lagen ist mit orkanartigen Winden bis hin zu Winden in voller Orkanstärke zu rechnen. Da der Wind auf nordwestliche Richtungen dreht, ist zum Abend und in der Nacht über Norddeutschland mit einer neuerlichen Sturmflut zu rechnen. Die Temperaturen erreichen milde +6 bis +12 Grad und über dem Südwesten sind bis +16 Grad möglich.

Wetterwarnung

Das Wochenendwetter: Stürmische Winde mit Sonnenschein am Samstag und ergiebigem Regen am Sonntag

Am 19 und 20. Februar (Sa. und So.) zieht ein weiteres Sturmfeld über Deutschland hinweg und sorgt erneut für stürmische Winde bis auf tiefere Lagen herab. Über exponierten Lagen und den Küsten sind schwere Sturmböen möglich. Der Wind reißt am Samstag viele Lücken in die Wolkendecke und Schauer beschränken sich auf die Regionen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Temperaturen erreichen milde +5 bis +10 Grad.

Zum späten Nachmittag verdichtet sich die Bewölkung und zum Abend setzt über dem Westen Regen ein, der sich bis Sonntagnachmittag über ganz Deutschland ausdehnt und für ergiebigen Dauerregen sorgen und regional schauerartig verstärkt ausfallen kann. Die Temperaturen erreichen erneut +5 bis +10 Grad und der Wind bläst einem kräftig um die Ohren. Über exponierten Lagen und den Küstenregionen sind stürmische Winde möglich. Über den Küsten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind schwere Sturmböen aus westlichen Richtungen und eine damit verbundene Sturmflut nicht auszuschließen.

Wetterwarnung

Stürmischer Wochenauftakt

Am 21. Februar (Mo.) folgt noch ein Sturmfeld nach und ist insgesamt kräftiger als das Windfeld vom Wochenende strukturiert. Der Wind bläst ein Niederschlagsfeld von Nord nach Süd, das zu Nachmittag die Alpen erreicht. Der Wind kommt aus nordwestlichen Richtungen und wird über den Küsten das Potential einer Sturmflut auf einem hohen Niveau halten können. Über exponierten Lagen und den Küsten ist mit schweren Sturmböen zu rechnen. Die Temperaturen gehen mit +4 bis +8 Grad etwas zurück und die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf auf 700 bis 900 Meter ab. Sind die Schauer intensiver, kann auch in Lagen darunter mit Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer gerechnet werden.

Schauer

Das Wetter beruhigt sich am 22. Februar (Di.). Der Wind lässt nach und bleibt über den Küsten stark böig. Ein paar Schauer sind möglich, doch viel an Niederschlag ist nicht zu erwarten. Zwischen den Schauern ist auch etwas Zeit für Sonnenschein. Die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad und mit Sonnenschein sind bis +10 Grad möglich´.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Februar

Das Wetter zeigt sich im letzten Wintermonat abwechslungsreich. Von kräftigen Schneeschauern bis hin zu frühlingshaften Temperaturen ist alles möglich.

  • Je nachdem, ob sich das Winterhoch im Januar noch halten kann, zeigt sich der Februar ebenfalls hochwinterlich mit reichlich Schnee.
  • Troglagen sind relativ häufig anzutreffen (65%)
  • Zwischen dem 15. und 24. Februar zeigt sich in vielen Fällen eine Kälteperiode (70 %)
  • Im Anschluss wird es häufiger wieder milder

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