Der nächste Sturm: Das Wetter kommt nur kurz zur Ruhe - Wetter Februar 2020 aktuelle Wettervorhersage vom 12. Februar 2020

Kräftige Schauer mit örtlichen Gewittern überziehen das Land, die zum Donnerstag in ergiebige und länger andauernde Niederschläge übergehen können, bevor sich zum Wochenende das nächste Sturmtief ankündigt.

Abwechslungsreiches Februar-Wetter
Abwechslungsreiches Februar-Wetter

Der Wind kommt heute böig und über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee stürmisch aus westlichen Richtungen. Bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung kommt es immer wieder zu Schauern, die über Baden-Württemberg und Bayern kräftiger ausfallen und örtlich mit Gewittern einhergehen können. Bei Temperaturen von +4 bis +8 Grad sind Graupelschauer nicht auszuschließen.

Ein regnerischer Februar-Tag

Der 13. Februar (Do.) beginnt über dem Osten und Süden noch mit Sonnenschein, doch von Westen verdichtet sich rasch die Bewölkung und nachfolgend setzt Niederschlag ein, der sich bis zum Nachmittag westlich einer Linie von Hamburg und Dresden ausdehnen und zum Abend die östlichen Landesteile erreichen kann. Die Niederschläge sind mitunter kräftig und länger andauernd. Der Wind frischt phasenweise böig aus südwestlichen Richtungen kommend auf und die Temperaturen erreichen +1 bis +5 Grad und über dem Westen und Süden sind bis +8 Grad möglich. Die Schneefallgrenze liegt bei einsetzendem Niederschlag zwischen 400 bis 600 Meter und steigt nachfolgend auf bis 1.000 Meter an.

Die Ruhe vor dem Sturm

Ein Zwischenhoch kann sich am 14. Februar (Fr.) über Deutschland durchsetzen und für ein paar längere sonnige Abschnitte sorgen. Über dem östlichen Bayern und Sachsen sind noch Schauer möglich, sonst bleibt es trocken. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen steigen auf +4 bis +8 Grad an.

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Ein Sturmtief kündigt sich an

Südlich der Linie vom Saarland und Berlin ist mit einem verbreitet sonnigen und trockenen 15. Februar (Sa.) zu rechnen. Weiter nach Norden verdichtet sich im Tagesverlauf die Bewölkung und zum Nachmittag setzt über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern Niederschlag ein. Der Wind bleibt über dem Süden schwach bis mäßig, gewinnt aber über dem Norden an Intensität und kann noch in der ersten Nachthälfte für stürmische Windböen sorgen. Über den Küstenregionen ist auch schwerer Sturm nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen mit +8 bis +12 Grad sehr milde Werte.

Orkanartige Winde möglich

Details bleiben nach wie vor abzuwarten, doch zum aktuellen Stand zieht das Sturmtief am 16. und 17. Februar von England über das südliche Skandinavien und beeinflusst mit seinen Ausläufern das Wetter über Deutschland. Der Wind intensiviert sich am Sonntag weiter und kann nördlich von Baden-Württemberg und Bayern zu schweren Sturmböen bis auf tiefere Lagen herab sorgen. Über exponierten Lagen und den Küstenregionen sind orkanartige Winde möglich. Im Verlauf vom Montag schwächt sich der Wind zwar ab, bleibt aber stürmisch strukturiert.

Der Wind trennt sehr warme von kühleren Luftmassen. Am Sonntag können verbreitet +10 bis +15 Grad und örtlich bis +18 Grad erreicht werden, doch im Laufe des Nachmittags und in der Nacht auf Montag überquert ein Starkniederschlagsband Deutschland von Nord nach Süd und kann neben kräftigen Niederschlägen auch für Gewitter sorgen. Insbesondere mit dem Durchzug des Niederschlagsbandes ist mit den stärksten Windböen zu rechnen (auch sog. Downburtseffekte sind möglich). Ist das Niederschlagsband durch, wird es kühler und zum Montag pendeln sich die Werte auf +4 bis +8 Grad ein. Bei wechselnder bis starker Bewölkung ist mit zahlreichen Schauern zu rechnen, die entlang der Alpen - staubendingt - länger andauernd ausfallen können.

Auf den Punkt gebracht: Viel Niederschlag, viel Wind

Ruhige Wetterphasen sind am Freitag und Samstag nur von kurzer Dauer, bevor sich zum Sonntag und Montag der nächste Februar-Sturm ankündigt. Zuvor gibt es am Donnerstag noch ergiebigen und teils länger andauernden Niederschlag. Die Temperaturen bleiben für die Jahreszeit zu mild und können am Wochenende mancherorts für frühlinghaft milde Werte sorgen.

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2020, die heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,31 +0,84 -0,24 694 l/m² - etwas zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Februar

Das Wetter zeigt sich im letzten Wintermonat abwechslungsreich. Von kräftigen Schneeschauern bis hin zu frühlingshaften Temperaturen ist alles möglich.

  • Je nachdem, ob sich das Winterhoch im Januar noch halten kann, zeigt sich der Februar ebenfalls hochwinterlich mit reichlich Schnee.
  • Troglagen sind relativ häufig anzutreffen (65%)
  • Zwischen dem 15. und 24. Februar zeigt sich in vielen Fällen eine Kälteperiode (70 %)
  • Im Anschluss wird es häufiger wieder milder

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